Spielberichte

Thomas Gilgenreiner (Trainer ATUS VFI-Center Nötsch): „Eine Unachtsamkeit hat das Spiel entschieden“

ATUS Nötsch
ASKÖ Gmünd

In der Unterliga West musste ATUS VFI-Center Nötsch am 22. Spieltag eine knappe 0:1-Heimniederlage gegen ASKÖ Gmünd hinnehmen. Nach torloser erster Hälfte fiel der entscheidende Treffer kurz nach der Pause. Nötsch-Coach Thomas Gilgenreiner sprach von einem über weite Strecken ordentlichen Auftritt seiner Mannschaft, der jedoch ohne Ertrag blieb: „Wir haben gut gespielt, nur der Abschluss hat gefehlt.“ Den Unterschied machte aus seiner Sicht eine Unachtsamkeit, die Gmünd eiskalt nutzte.

Gestapelte Bälle auf Rasen

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Guter Start von Nötsch, Gmünd sticht nach der Pause

Nötsch erwischte den besseren Beginn, kam früh in Tritt und fand laut Trainer Thomas Gilgenreiner „in der ersten Halbzeit zwei, drei sehr gute Chancen“ vor. Der Ball wollte allerdings nicht ins Tor, zur Pause stand es 0:0. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Nötsch laut Coach „weiter gut im Spiel“. Dann kippte die Partie mit einer einzigen Szene: „Ein langer Ball über unsere Abwehr, wir haben kurz geschlafen. Einer ist durch, sie haben ihn ausgespielt, dann gab es ein Foul und Elfmeter“, schilderte Gilgenreiner. Den fälligen Strafstoß verwertete in der 55. Minute Gmünds Daniel Vasiljevic zum 0:1. Danach rannte Nötsch an, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.

Gilgenreiners Fazit: Chancen da, der letzte Punch fehlte

In seiner Analyse blieb Gilgenreiner sachlich. „Eigentlich haben wir wieder halbwegs gut gespielt. Das Einzige, was nicht funktioniert hat, waren die Torabschlüsse“, erklärte der Nötsch-Trainer. Aus seiner Sicht lag der Unterschied weniger in der Spielanlage als in der Effizienz: „Eigentlich gab es gar keinen großen Unterschied. Sie haben ihre Chance genutzt, und wir haben uns ein Tor rein gemacht.“ Auch dem Gegner zollte er Respekt: „Gmünd hat gut verteidigt.“ Zur Leistung des Unparteiischen meinte er knapp: „Der Schiedsrichter war durchschnittlich, nichts Grobes.“ Unterm Strich blieb für Nötsch das Gefühl, viel investiert und doch nichts Zählbares mitgenommen zu haben.

Kontext, Tabelle und Ausblick nach der knappen Heimniederlage

Das 0:1 gegen ein Topteam ist für Nötsch kein Beinbruch, aber ärgerlich, weil über lange Strecken wenig zugelassen wurde und die Null nur durch jene beschriebene Unachtsamkeit fiel. ASKÖ Gmünd untermauert mit dem Auswärtssieg seine starke Saison und rangiert mit 42 Punkten auf Platz drei. Nötsch bleibt mit 32 Zählern im kompakten Mittelfeld (Rang neun), was den gezeigten Auftritt noch einmal einordnet: gegen oben mithalten, aber im Strafraum zielstärker werden. Genau dort will Gilgenreiner ansetzen: mehr Konsequenz im Abschluss, die guten Phasen in Tore ummünzen. „Wir waren gut im Spiel – es hat nur das Tor gefehlt“, sagte er und gab damit die Marschroute für die kommenden Wochen vor.

Unterliga West: Nötsch : Gmünd - 0:1 (0:0)

  • 55
    Daniel Vasiljevic 0:1