In der Unterliga West trennten sich der SV Malta und Rapid Lienz am 22. Spieltag mit 1:1. Malta legte früh vor, Lienz zog noch vor der Pause nach – zur Halbzeit stand es 1:1, und auch danach blieb es eng. Obmann Hansjürg Aschbacher sprach von einem gerechten Remis, lobte die jungen Kräfte, die wegen Ausfällen einsprangen, und hob den starken Zusammenhalt seiner Mannschaft hervor.

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Der Nachmittag in Malta begann ganz nach dem Geschmack der Hausherren. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, kamen besser in die Zweikämpfe und wurden belohnt: In der 16. Minute traf Matteo Maier zur 1:0-Führung. Rapid Lienz blieb aber dran und stellte noch vor dem Seitenwechsel auf 1:1 – in der 33. Minute netzte Antonel Cabraja ein. Der Ausgleich fiel per Elfmeter. „Am Anfang waren wir überlegen und haben geführt. Dann ist Lienz durch einen Elfmeter zum Ausgleich gekommen. Es war eine spannende erste Hälfte“, sagte Malta's Obmann. Nach dem Wechsel wurde es offener. „In der zweiten Hälfte war es ausgeglichen, beide hätten die Entscheidung herbeiführen können. Im Endeffekt war es ein gerechtes Unentschieden.“ Vieles spielte sich zwischen den Strafräumen ab, klare Vorteile gab es nicht mehr; das 1:1 zur Pause blieb bis zum Schluss bestehen.
Dass Malta trotz Umstellungen stabil blieb, führte Aschbacher auch auf den Einsatz der jungen Spieler zurück. Er sprach offen an, dass mehrere Stammkräfte verletzungsbedingt fehlten und Lücken zu schließen waren. „Wir hatten verletzungsbedingt Stammspieler nicht dabei, und die Jungen haben sich bewährt. Auf die bin ich sehr stolz, sie haben sich gut eingefügt“, erklärte er. Der Obmann betonte mehrfach, was aus seiner Sicht den Unterschied machte, wenn das Spiel auf der Kippe stand: „Funktioniert hat der interne Zusammenhalt und der Teamgeist. Gemeinsam sind wir sehr stark.“ Diese Geschlossenheit war vor allem nach der Pause zu spüren, als es hin und her ging und beide Teams auf den Lucky Punch lauerten. Malta blieb in den entscheidenden Momenten sortiert, Lienz hielt kämpferisch dagegen – und so blieb die Partie bis in die Schlussphase offen, ohne dass noch ein Tor fiel.
Als Gründe für das Remis führte Aschbacher nicht zuletzt die Torhüterleistungen an. „Es war eine gute Tormannleistung von beiden Seiten, vor allem von unserem Tormann Sascha Thaler“, betonte er. Außerdem hob er eine Schlüsselfigur im Zentrum hervor: „Unser Mittelfeldmotor Maximilian Knötig war eine ausschlaggebende Kraft.“ Zur Spielleitung wollte er sich bewusst nicht äußern: „Bewertungen über den Schiedsrichter gebe ich keine ab. Das sind Sofortentscheidungen, spielentscheidend waren die Spieler.“ Der Punkt ordnet sich auch tabellarisch ein: Nach 22 Runden hält Malta bei 25 Zählern auf Rang zehn, Lienz kommt auf 18 Punkte und liegt auf Platz zwölf. Für Malta war es zugleich ein weiterer Schritt in einer besonderen Saison. „Wir sind das erste Jahr in der Unterliga West. Ziel war es in dieser Saison den Klassenerhalt zu schaffen. Das haben wir erreicht und dürfen daher ein weiteres Jahr oben mitspielen und unsere Gegner ein wenig ärgern. Zusätzlich haben wir auch noch einen Derbysieg gegen unseren Nachbarverein Askö Gmünd errungen.“, sagte Aschbacher. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft – alles einheimische Spieler, ein großes Kompliment an das gesamte Team und vor allem an Trainer Martin Abwerzger.“