In der 24. Runde der Unterliga West feierte der SV Malta einen deutlichen 5:2-Heimsieg gegen ASKÖ Irschen. Nach einer torlosen ersten Hälfte legte Malta nach der Pause richtig los, angeführt von Vierfach-Torschütze Luca Pertl. Samuel Striedinger glänzte als Vorlagengeber und traf selbst. Irschen hielt tapfer dagegen und kam spät noch zum zweiten Treffer. Schriftführer und Medienbeauftragter Matteo Rieder sprach von einer zähen ersten Hälfte und einer klaren Steigerung nach dem Seitenwechsel – der Grundstein für drei verdiente Punkte.

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Die erste Halbzeit passte so gar nicht zum späteren Torfestival. Beide Teams standen kompakt, Malta hatte etwas mehr vom Spiel, ohne wirklich zwingend zu werden. Matteo Rieder fasste den Start so zusammen: „In der ersten Halbzeit war es eine zähe Partie. Wir waren anfangs besser, aber gegen tief stehende Irschener haben wir noch keine echten Chancen kreiert." Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zügig in Richtung der Hausherren. In Minute 48 fiel das längst fällige 1:0, als sich Malta nach einer Hereingabe im Strafraum durchsetzte und Luca Pertl aus kurzer Distanz abstaubte. Irschen antwortete prompt: Nur drei Minuten später glich Johannes Mandler nach einem schönen Solo von Enis Musanovic in der 51. Minute nach einer Flanke zum 1:1 aus, der Ball wurde am zweiten Pfosten verwertet.
Der Ausgleich war für Malta kein Genickschlag, eher ein Weckruf. Die Gastgeber blieben am Drücker, und die Achse Pertl/Striedinger entschied das Spiel binnen weniger Minuten. In der 59. Minute stellte Pertl auf 2:1 – „Nach einem schlechten Pass von Irschen hat sich Samuel Striedinger durchgesetzt und das Leder quergelegt, Luca Pertl machte dann das 2:1“. Nur drei Minuten später (62.) schnürte Pertl seinen Hattrick, erneut nach starker Vorarbeit von Striedinger. In der 68. Minute legte Pertl eiskalt vom Sechzehner zum 4:1 nach – der Viererpack war perfekt. „Beim 3:1 war wieder Samuel Striedinger der Vorbereiter, und beim 4:1 schließt Luca Pertl von der Sechzehnerkante ab," ordnete Rieder ein. Der Lohn für Striedinger folgte in der 72. Minute: Nach einer Flanke von Matteo Maier stand der Offensivmann richtig und erhöhte selbst auf 5:1. Irschen steckte nicht auf und kam in Minute 89 durch Jonas Heregger zum 5:2-Endstand. Chancen auf ein höheres Resultat waren bei Malta vorhanden, doch der klare Heimsieg stand früh fest.
Nach dem Schlusspfiff fand Matteo Rieder deutliche, aber faire Worte – sowohl für die eigene Leistung als auch für den Gegner. „Trotz ihrer aktuellen sportlichen Situation hat Irschen sich gut verkauft und immer wieder kleine Nadelstiche gesetzt." Weiters sagte er zur Leitung des Unparteiischen: „Die Schiedsrichterleistung war tadellos, es gab nicht viele strittige Szenen.“ Inhaltlich hob er den Unterschied zwischen den Spielhälften hervor: „Wir sind in der zweiten Halbzeit konsequent auf das Führungstor gegangen und wurden belohnt.“ Zugleich blieb er selbstkritisch: „Wir tun uns gegen vermeintlich leichtere Gegner manchmal schwer, gute Chancen zu kreieren. Gegen stärkere Gegner spielen wir oft den besseren Fußball.“ Zur Leistungsträger-Frage wurde Rieder konkret: „Man of the Match waren für mich zwei: Luca Pertl mit seinem Viererpack und Samuel Striedinger mit drei Vorlagen und einem Tor. Generell geht ein Lob an die gesamte Mannschaft, die aktuell 4 Leistungsträger durch Verletzungen vorgeben muss und an Trainer Martin Abwerzger, dem es immer wieder gelingt, Spieler aus dem Challengebereich (Trainer Patrick Pöllinger) in die Kampfmannschaft zu integrieren." Der Blick geht bereits nach vorne: „Unser aktuelles Ziel ist nach dem Klassenerhalt, wenn möglich, ein einstelliger Tabellenplatz. Kommenden Samstag, 16:00 Uhr haben wir das letzte Heimspiel gegen Union Lind. Weiters gilt ein Dank den ganzen Helferinnen und Helfern sowie den Fans, die den SV Malta immer wieder tatkräftigst unterstützen sowie ein Lob auf die ausgezeichneten Platzverhältnisse."