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„Wir müssen weniger Gegentore bekommen“: Mario Dolejschek will den SV Bad Pirawarth stabilisieren

SV Bad Pirawarth

In der 1. Klasse Nord blickt Mario Dolejschek, Trainer des SV Bad Pirawarth, auf eine durchwachsene Hinrunde zurück. Nach einem verheißungsvollen Start mit zwei Siegen in Serie folgte eine Phase, in der das Team zu viele Gegentore hinnehmen musste. Nach 13 gespielten Partien überwintert Bad Pirawarth mit 14 Punkten auf Rang 11 der Tabelle. Trotz kleinerer Rückschläge herrscht im Verein Zuversicht – nicht zuletzt, weil gegen Ende der Hinrunde wichtige Punkte geholt wurden und die Mannschaft laut Dolejschek „intakt“ sei. Der Coach will die Winterpause nutzen, um seine Elf gezielt auf die Rückrunde vorzubereiten und sich möglichst frühzeitig aus dem Tabellenkeller zu befreien.

Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Durchwachsene Hinrunde mit lehrreichen Momenten

Der Rückblick des Trainers fällt ehrlich und selbstkritisch aus. Nach dem starken Auftakt mit zwei Siegen in Folge verlor die Mannschaft den Faden und geriet in eine schwierige Serie. Dolejschek benennt klar die Hauptursache: „Das Grundübel war definitiv, dass wir zu viele Tore bekommen haben.“ Der Anspruch, sich im Mittelfeld der Liga zu etablieren, konnte daher zunächst nicht erfüllt werden.

Die jüngste Bilanz spiegelt diesen Verlauf wider: Auf ein 0:0 gegen den SV AUST-BAU Großkrut folgte ein Sieg über den FC Angern, ehe Niederlagen gegen den USC Kronberg und den SV Hausbrunn die Hoffnungen vorübergehend dämpften. Mit dem abschließenden Erfolg gegen den ATSV Auersthal ging das Team jedoch mit einem positiven Gefühl in die Winterpause.

Wechsel auf Schlüsselpositionen und fokussierte Vorbereitung

Im Kader gab es einige personelle Veränderungen. Ein Torjäger verließ den Verein, zudem beendeten zwei Spieler ihre aktive Laufbahn. Dolejschek und sein Betreuerteam reagierten rasch: „Die drei Abgänge konnten wir kompensieren“, erklärt der Coach und verweist auf Neuzugänge, die gezielt ins Profil passen.

Besonders erfreulich für ihn: Die Trainingsbeteiligung ist hoch, und abgesehen von vereinzelten urlaubsbedingten Abwesenheiten steht nahezu der gesamte Kader zur Verfügung – eine „optimale Voraussetzung für die Vorbereitung“, wie Dolejschek betont.

Fokus auf Stabilität und Teamgeist

Innerhalb des Teams sieht der Trainer eine gute Stimmung. „Die Mannschaft ist intakt, das Umfeld ist ruhig“, sagt Dolejschek und ergänzt, dass alle wüssten, „was zu tun ist“. Für die Rückrunde formuliert er klare Ziele: mehr defensive Stabilität, mehr Konstanz in den individuellen Leistungen und ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Jeder Spieler müsse sein Leistungsmaximum „über mehrere Wochen halten“, damit das Potenzial der Mannschaft voll zur Geltung kommt.

Abschließend unterstreicht Dolejschek: „Besonders wichtig ist, dass wir als Mannschaft noch mehr zusammenrücken und uns der Aufgabe stellen.“ Mit dieser Geschlossenheit will der SV Bad Pirawarth in der 1. Klasse Nord schnell in ruhigere Tabellenregionen vorstoßen und den nächsten Entwicklungsschritt setzen.