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"Wir haben den Gegner am ganzen Spielfeld im Griff gehabt" – Ruppersthal antwortet mit 4:0

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USC Ruppersthal
SV Hollenburg

In der 1. Klasse Nordwest-Mitte hat der USC Ruppersthal mit einem klaren 4:0 gegen den SV Hollenburg ein starkes Zeichen gesetzt. Nach einer kurzen offenen Anfangsphase übernahmen die Gastgeber laut Trainer Ewald Jenisch die Kontrolle, ließen kaum noch etwas zu und spielten ihre Chancen diesmal konsequent zu Ende. Für Ruppersthal war der deutliche Heimsieg gegen einen starken Gegner auch die passende Antwort auf die unglückliche Niederlage zuletzt gegen Rust.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Nach offener Anfangsphase übernimmt der USC

Die Partie begann aus Sicht der Hausherren noch nicht mit voller Kontrolle. Jenisch sprach von einer offenen ersten Phase, in der Hollenburg in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten zu ein, zwei Halbchancen kam. Wirklich ins Wanken geriet Ruppersthal dabei aber nicht. Vielmehr stellte sich die Mannschaft danach immer besser auf den Gegner ein, bekam mehr Zugriff und übernahm zusehends das Kommando. "Die ersten zehn, fünfzehn Minuten waren offen, aber ab dann war es ein bisschen wie auf einer schiefen Ebene und wir sind immer besser geworden", sagte der Trainer. Das 1:0 in der 12. Minute durch Michael Weizmann passte genau in diese Entwicklung. Jenisch hob dabei eine "sehr schöne Aktion über die Seite" hervor. Trotzdem war die erste Hälfte für ihn noch nicht ganz fertig gespielt, weil Ruppersthal nach der Führung weitere Möglichkeiten liegen ließ und sich bis zur Pause nur mit einem 1:0 belohnte.

Eggenfellner trifft, Selimi legt nach

Nach dem Seitenwechsel bekam die Partie dann jene klare Richtung, von der der Trainer im Gespräch mehrfach sprach. "Mit dem zweiten Tor war das schon sehr in unsere Richtung", sagte Jenisch, und genau dieses zweite Tor fiel früh nach Wiederbeginn. Tobias Eggenfellner erhöhte in der 52. Minute auf 2:0 und gab seinem Team damit noch mehr Sicherheit. Ruppersthal blieb am Drücker, spielte weiter nach vorne und ließ Hollenburg kaum Luft. Artan Selimi sorgte dann mit seinem Doppelpack in der 62. und 70. Minute für die endgültige Entscheidung. Aus Sicht des Trainers war das 4:0 nicht nur verdient, sondern auch in dieser Höhe folgerichtig, weil seine Mannschaft die zweite Hälfte "ganz klar dominiert" habe und sich zusätzlich noch mehrere gute Chancen erarbeitete. "Es hätte vielleicht noch das eine oder andere Tor mehr fallen können", meinte Jenisch.

Defensiv stark, im Umschalten griffig

Besonders zufrieden war Jenisch mit der Art und Weise, wie geschlossen seine Mannschaft auftrat. "Wir haben den Gegner am ganzen Spielfeld im Griff gehabt", sagte der Ruppersthal-Coach und nannte dabei ausdrücklich Defensive, Übergang und Offensive. Vor allem gegen den Ball gefiel ihm der Auftritt. Er sprach von einem "Topspiel von uns in der Defensive" und davon, dass man insgesamt nur sehr wenig zugelassen habe. "Wir waren heute nicht nur in der Defensive sehr stabil, sondern auch im Umschaltspiel", betonte Jenisch. Gerade weil Hollenburg für ihn eine "wirklich sehr, sehr gute Mannschaft" mit starkem Offensivspiel ist und vor der Runde vor Ruppersthal lag, maß er dieser Leistung zusätzliches Gewicht bei. Auch mit dem Auftritt des Schiedsrichters war der Trainer einverstanden. Es habe nur wenige strittige Situationen gegeben, der Unparteiische habe das Spiel "im Griff gehabt".

Klare Antwort auf Rust, Fokus schon auf Getzersdorf

Der Erfolg war für Ruppersthal deshalb mehr als nur ein weiterer Heimsieg, weil er direkt auf die unglückliche Niederlage gegen Rust folgte. Jenisch erinnerte daran, dass seine Mannschaft dort seiner Meinung nach ebenfalls Zählbares verdient gehabt hätte. Umso wichtiger sei nun gewesen, "voll zu punkten" und eine Reaktion zu zeigen. Genau das habe die Mannschaft getan, meinte der Trainer: "Das hat heute sehr gutgetan, und die Mannschaft hat wirklich eine super Reaktion gezeigt." Trotz des deutlichen 4:0 wollte er den Blick nicht lange zurück richten. "Der nächste Gegner ist immer der schwerste", sagte Jenisch mit Blick auf die kommende Aufgabe in Getzersdorf. Wenn seine Mannschaft wieder diese "Performance" und dieses "Gesicht" zeige, werde sie in den letzten drei Spielen der Herbstsaison auch weiterhin sehr schwer zu schlagen sein.

1. Klasse Nordwest-Mitte: USCR : Hollenburg - 4:0 (1:0)

  • 70
    Artan Selimi 4:0
  • 62
    Artan Selimi 3:0
  • 52
    Tobias Eggenfellner 2:0
  • 12
    Michael Weizmann 1:0