Nach einem intensiven Nachmittag sprach Roland Haider über die klare Ausrichtung seiner Mannschaft und die Dominanz des Gegners. Der Trainer von ATSV Hollabrunn bewertete das 0:3 in Großmugl als gerecht und betonte das fehlende Entlastungsspiel. Im Duell mit ÖTSU Großmugl der 1. Klasse Nordwest hob er stabile Standards hervor, sah kaum eigene Chancen und ordnete die späte Rote Karte sachlich ein – der Fokus liegt für ihn nun auf konsequenter Verbesserung.

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Haider ordnete die Partie ohne Umschweife ein: „Ja, das war gerecht. Wir sind eigentlich nicht aus der Defensive rausgekommen, und sie haben 90 Minuten das Spiel bestimmt.“ Zur Pause stand es 0:0, doch kurz nach Wiederbeginn schlug sich die Überlegenheit auch im Ergebnis nieder: In der 53. Minute traf Dusan Devic zum 0:1 aus Hollabrunner Sicht – der erste sichtbare Ausdruck der Spielkontrolle.
Eigene Großchancen vermochte Hollabrunn aus Haiders Sicht kaum zu kreieren. Positiv hielt er fest: „Wir standen diesmal bei den Standardsituationen relativ gut.“ Am Spielverlauf änderte das wenig: Kazim Olpak erhöhte in der 66. Minute auf 0:2 – eine Phase, in der die Gäste weiterhin tief verteidigten und nur selten für Entlastung sorgen konnten, was Haiders nüchterner Einschätzung entsprach.
Andreas Schmiedl stellte in der 71. Minute auf 0:3. Die spätere Rote Karte gegen Dmytro Zhyvaha (83.) blieb damit ohne Einfluss auf die grundlegende Spielgeschichte. Haider bewertete den Platzverweis nüchtern: „Kann man geben, muss man nicht. Aber Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen – damit muss man leben.“ Für die kommenden Wochen formulierte er einen klaren Arbeitsauftrag: „Wir müssen generell an allen Bereichen arbeiten. Wir müssen unbedingt in jeder Situation besser werden.“