In der 1. Klasse Ost präsentiert sich Manuel Stöhr, Co-Trainer des ASK Eichkogel, optimistisch für die kommenden Aufgaben. Nach einer ordentlichen ersten Saisonhälfte mit Platz acht und 18 Punkten blickt der Klub auf eine solide Hinrunde zurück. Die jüngsten Resultate – Siege gegen SV Zwölfaxing, SV Hundsheim und Siebenhirten/Wien sowie Niederlagen gegen SK Breitenfurt und USC Perchtoldsdorf – spiegeln eine konstante, aber noch steigerungsfähige Form wider. Im ausführlichen Gespräch äußert sich Stöhr zu personellen Änderungen, verletzten Spielern und den Schwerpunkten der laufenden Vorbereitung. Der Fokus liegt klar auf der Weiterentwicklung der Mannschaft und einem geschlossenen Auftritt im Frühjahr.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
„Die Zielsetzung im Sommer war, stabil im Mittelfeld anzukommen. Das haben wir erreicht – mit Potenzial nach oben“, fasst Manuel Stöhr die bisherige Saisonleistung zusammen. Mit Verlauf und Punktausbeute sei man zufrieden. Auch die Stimmung im Verein beschreibt er als positiv: „Vom Vorstand bis zu den Spielern – alle miteinander können zufrieden sein.“
Kritik sei willkommen, solange sie konstruktiv bleibe. Die Mannschaft wolle die Schwächen aus dem Herbst aufarbeiten und in der Rückrunde gezielt abstellen.
In der Winterpause hat sich beim ASK Eichkogel personell einiges getan. Armin Behremovic legt aus beruflichen Gründen eine Karrierepause ein, zudem gibt es einen Abgang in Richtung Krems. Auf der Zugangsseite vermeldet Stöhr mehrere Neuzugänge – unter anderem Manuel Buchta aus Brunn und vom ASV Hinterbrühl kommt Philipp Witthöft– sowie einen Rückkehrer mit Kliton Turka. „Das sind sicher Spieler mit großem Potenzial und Qualität“, sagt er.
Mit Michael Neunteufel und Amar Gutic wurden außerdem zwei weitere junge Spieler an Bord geholt. Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Lukas Dörr ins Mannschaftstraining nach einer muskulären Verletzungspause. Laut Stöhr steht er „voll im Saft“ und hat bereits wieder gespielt. Dagegen müssen mehrere Langzeitverletzte noch bis Sommer pausieren; Stefano Fenoli wird im März zurückerwartet.
In den Testspielen der Vorbereitung sah der Co-Trainer sowohl Licht als auch Schatten: Gegen Wienerwald setzte es eine 1:4-Niederlage, dafür gelang gegen die Sportunion Mauer 1b ein 4:3-Erfolg. „Da muss man herausstreichen, dass Lukas Dörr auf der Sechserposition gegen Wienerwald eine super Partie gespielt hat“, lobt Stöhr. Der Sieg gegen Mauer habe gezeigt, dass die Mannschaft ihre Konter konsequent zu Ende spielen könne, auch wenn der Gegner spielerisch stärker gewesen sei. Dabei konnte Raphael Vanik mit vier Scorerpunkten aufzeigen.
Im Ligavergleich sieht Stöhr das Feld an der Spitze eng beisammen. „Die ersten sieben Mannschaften sind relativ knapp, bis auf fünf Punkte beieinander“, erklärt er. Besonders hebt er Perchtoldsdorf, Breitenfurt und Göttlesbrunn hervor, die durch eingespielte Teamgefüge und mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen. Wolfsthal und Höflein hätten zudem „individuell irrsinnige Qualität“ und sich noch einmal verstärkt. Aber auch Götzendorf und Kleinneusiedl sind starke Gegner.
Für Eichkogel gehe es nun darum, die Vorbereitungswochen zu nutzen, um als Einheit aufzutreten und Stabilität zu gewinnen. „Wir werden noch am Mannschaftsgefüge arbeiten, damit wir wirklich zu einer Einheit zusammenschweißen. Dann bin ich guter Dinge für die Rückrunde“, beschreibt Stöhr den Fahrplan. Mit ihrer Mischung aus erfahrenen Kräften und vielversprechenden Neuzugängen wollen die Eichkogler aus dem stabilen Mittelfeld heraus den nächsten Schritt machen. Nach drei Siegen aus den letzten fünf Spielen deutet vieles darauf hin, dass der ASK zum Rückrundenstart bereit ist, um in der 1. Klasse Ost weiter an Boden gutzumachen.