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Sportfreunde Berg, Obmann Bernd Eisenbarth: „Wir wollen offensiv präsenter sein“

Sportfreunde Berg

In der 1. Klasse Ost belegen die Sportfreunde Berg um Obmann Bernd Eisenbarth nach 13 Runden Rang neun mit 17 Punkten. Die Mannschaft erlebte in der bisherigen Saisonhälfte Höhen und Tiefen, sammelte zuletzt aber wichtige Zähler. Nach dem 2:1-Erfolg gegen den USC Perchtoldsdorf blickt Eisenbarth mit Zuversicht auf die kommenden Wochen. Im Gespräch spricht der Obmann über gezielte Kaderveränderungen, das Mannschaftsgefüge und die sportliche Entwicklung des Vereins.

Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

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Stabile Rückrunde nach durchwachsenen Wochen

Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass Berg Schritt für Schritt an Konstanz gewinnt. Nach dem 1:1 gegen den SC Höflein und dem 3:1-Auswärtssieg bei SV Zwölfaxing folgte eine bittere 2:6-Niederlage gegen SK Breitenfurt. Auch in Hundsheim musste man sich nach einer turbulenten 2:3-Niederlage geschlagen geben, ehe das Team mit einem knappen 2:1 gegen USC Perchtoldsdorf wieder in die Erfolgsspur fand.

Diese wechselhaften Resultate spiegeln eine Mannschaft wider, die sich nach Umstellungen im Kader allmählich stabilisiert und die Balance zwischen Defensive und Offensive sucht. Eisenbarth betont, dass dieser Prozess Zeit brauche, sieht aber klare Fortschritte in Spielweise und Zusammenhalt.

Kaderanpassungen und neue Impulse

Eisenbarth erläutert, dass im Winter gezielte Veränderungen vorgenommen wurden, um die Mannschaft besser auszubalancieren. „Wir haben mit Peter Durica einen sehr erfahrenen Stürmer geholt und hoffen, dass wir in der Offensive nun etwas präsenter sind und mehr Torchancen kreieren können“, erklärt der Funktionär. Es gab aber leider auch Abgänge, unter anderem wechselte ein Eigengewächs in eine höhere Liga. "Wir wollten Nici Thaller bei dieser Entscheidung nicht im Weg stehen und haben dem Wechsel schlussendlich zugestimmt". Außerdem zieht es Lukas Polakovic wieder zurück zu seinem Heimatverein. Im Gegenzug kamen punktuelle Verstärkungen im Zentrum und in der Abwehr hinzu.

Besonders viel verspricht sich der Verein von ihrem neuen Angreifer, der laut Eisenbarth „weiß, wo das Tor steht“. Des Weiteren konnte mit David Valek wieder einen sehr erfahrenen Spieler für uns gewinnen. Auch auf der Organisationsebene wurde nachjustiert: Mit Manfred Wagner übernimmt ein neuer Verantwortlicher die sportliche Koordination zwischen Trainer, Spielern und Vorstand, um Abläufe im Vereinsalltag noch besser zu verzahnen.

Eingespielte Einheit und positiver Blick nach vorn

„Die Stimmung im Kader, in der Mannschaft ist aktuell wirklich sehr gut und harmonisch“, fasst Eisenbarth die Atmosphäre im Team zusammen. Verletzungsfrei und mit gewachsenem Vertrauen innerhalb der Gruppe gehen die Spieler in die anstehende Rückrunde. Das Ziel ist klar: Offensiv zulegen, ohne an defensiver Stabilität einzubüßen. Trotz mancher Rückschläge – insbesondere der deutlichen Niederlage gegen Breitenfurt – sieht man sich auf einem guten Weg.

Mit den jüngsten drei Punkten gegen Perchtoldsdorf und dem stabilen Tabellenplatz neun liegen die Bergler im Soll. Eisenbarth bleibt zuversichtlich, dass weitere Leistungssteigerungen folgen: „Wir sind als Einheit gewachsen. Wenn wir so weitermachen, werden sich auch die Ergebnisse einstellen.“