Zwischen USC Perchtoldsdorf und SC Wolfsthal in der 1. Klasse Ost ging es für die Gäste am Ende weniger um Zahlen als um Einordnung. Wolfsthals Co-Trainer Daniel Luxbacher sprach nach dem 1:5 (aus Wolfsthals Sicht) von einem unterm Strich verdienten Sieg der Gastgeber: „Sie wollten es auf jeden Fall mehr als wir.“ Gleichzeitig lautet sein Fazit: abhaken und weitermachen – mit klaren Lehren für die kommenden Wochen.

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„In der Anfangsphase war es eher taktisch geprägt“, so Luxbacher – wenige Chancen zu Beginn, ehe sich die Partie nach dem Führungstreffer öffnete. Perchtoldsdorf ging in der 27. Minute durch Lazar Erak mit 0:1 in Führung; zur Pause lag Wolfsthal 0:1 zurück. Kurz nach Wiederbeginn legte Erak das 0:2 nach (50.). Wolfsthal meldete sich jedoch umgehend: Daniel Luxbacher verkürzte in der 54. Minute auf 1:2. Die Gastgeber setzten anschließend die entscheidenden Nadelstiche: Luis Brunner traf zum 1:3 (70.) und erhöhte auf 1:4 (83.), ehe Walter Wappel in der 90. Minute mit dem 1:5 den Schlusspunkt setzte.
Luxbacher machte keinen Hehl aus der eigenen Erwartungshaltung: „Wir müssen aus diesem Spiel viel lernen. Wir müssen immer an unsere 100 Prozent kommen, und wenn der eine oder andere etwas nachlässt, bekommen wir Probleme.“ Zugleich fand er anerkennende Worte für den Gegner: Der zentrale Mittelfeldspieler der Perchtoldsdorfer sei „sehr stark“ gewesen. Die Botschaft: Nur mit maximaler Konsequenz wird es wieder leichter.
Bei ruhenden Bällen sah er zwar Wirkung, aber keinen spielentscheidenden Faktor: „Zwei Tore fielen nach Standardsituationen, das hatte aber nicht den ausschlaggebenden Einfluss.“ Zur Linie auf dem Feld meinte Luxbacher, der Schiedsrichter habe die Partie insgesamt gut geleitet; die Gelb-Rote Karte sei selbst verschuldet gewesen.