In der 18. Runde der 1. Klasse Ost setzte sich der ASK Klein-Neusiedl nach frühem Rückstand klar mit 5:1 gegen den SV Hundsheim durch. Nach dem schnellen 0:1 fand Klein-Neusiedl den Rhythmus, drehte die Partie noch vor der Pause und legte nach Seitenwechsel nach. Trainer Martin Karner sprach von einer runden Leistung: „Wir haben über neunzig Minuten das Spiel dominiert.“ Matchwinner war Fabio Mondl und Riedl Philipp mit je zwei Treffern, dazu traf noch David Melis.

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Hundsheim erwischte einen Traumstart: Bereits in Minute 3 zirkelte Florin-Sebastian Veresteanu einen Freistoß zur 1:0-Führung ins Netz. Klein-Neusiedl brauchte kurz, schüttelte sich aber nicht lange und übernahm zusehends die Kontrolle. Das sah auch Trainer Martin Karner so: „Wir haben von Anfang an versucht, mit Ballbesitzphasen und schnellem Umschalten Chancen zu kreieren. Wir haben hoch angepresst und über weite Strecken das Spiel bestimmt.“ Der Ausgleich fiel nach 25 Minuten – Riedl Philipp stellte auf 1:1 – und noch vor der Pause drehte Mondl Fabio die Partie zum 2:1-Pausenstand. Karner lobte die Reaktion: „Überrascht haben sie uns mit dem direkt verwandelten Freistoß. Wir haben uns aber nicht aus der Fassung bringen lassen und sofort wieder angepresst.“
Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker. In der 55. Minute erhöhte Philipp Riedl auf 3:1. Für Karner eine Schlüsselszene: „Bezeichnend war die Elfersituation beim Stand von 2:1. Der erste Schuss wurde vergeben, der Linienrichter hat aber zu Recht auf Wiederholung entschieden, weil der Tormann zu weit vor der Linie war. Riedl hat dann zum 3:1 genetzt.“ Nur zwei Minuten später war es wieder Fabio Mondl, der eiskalt zum 4:1 traf (57.) und damit seinen Doppelpack fixierte. Hundsheim schwächte sich kurz darauf selbst: Kristian Brunczvik sah in der 60. Minute Rot. Klein-Neusiedl kontrollierte die Partie nun souverän und setzte durch David Melis in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 5:1. Auch mit der Spielleitung zeigte sich Karner zufrieden: „Die Schiedsrichterleistung war top – für uns und gegen uns, immer korrekt.“
In der Analyse hob Martin Karner vor allem das Kollektiv hervor: „Das Mannschaftsgefüge hat heute dominiert. Wir sind einer für den anderen gelaufen, wir haben einer für den anderen gekämpft – genau das zeichnet uns aus.“ Für den Trainer lag der Schlüssel in der Konsequenz vor dem Tor: „Der entscheidende Moment war, dass wir die Chancen genutzt haben, die wir benötigt haben. Der Sieg ist verdient – und auch in dieser Höhe verdient.“ Aus seiner Sicht konnte Hundsheim das Tempo nicht mitgehen: „Läuferisch und kämpferisch konnten sie heute nicht mithalten.“ Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Aussage: Klein-Neusiedl hält nach 18 Runden bei 35 Punkten und bleibt in Schlagdistanz zur Spitze, während Hundsheim mit 20 Zählern im Mittelfeld liegt. Oder, wie Karner es zusammenfasst: „Wir hatten physisch und spielerisch die Oberhand.“