Spielberichte

„Das 3:1 war der Knackpunkt“ – Eichkogel gerät schon vor der Pause klar ins Hintertreffen

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ASK Eichkogel
SK Breitenfurt

In der 1. Klasse Ost hat ASK Eichkogel zuhause gegen SK Breitenfurt eine deutliche 1:8-Niederlage hinnehmen müssen. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer war kurz wieder Hoffnung da, doch noch vor der Pause zogen die Gäste entscheidend davon. Obmann Andreas Raimund Schilder sprach danach von fehlenden Stammspielern, einem sehr starken Gegner und einem Wendepunkt kurz vor der Halbzeit.

Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Nach dem Anschlusstreffer kippte die Partie endgültig

Breitenfurt stellte die Weichen früh auf Auswärtssieg. Rafael Reisinger brachte die Gäste in der 10. Minute mit 1:0 in Führung, Daniel Schneiberg erhöhte in der 19. Minute auf 2:0. Eichkogel kam durch Jan Michetschläger in der 32. Minute noch einmal auf 1:2 heran und durfte zumindest kurz darauf hoffen, dass die Partie wieder offen werden könnte. Genau diesen Moment griff Schilder später auf, weil danach die entscheidende Phase folgte. „Der Knackpunkt war bestimmt das 3:1. Da hat man gesehen, dass es für uns immer schwieriger geworden ist“, sagte der Obmann. Schneiberg stellte in der 41. Minute auf 3:1, und mit dem 4:1 durch Benjamin Seytter in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war die Ausgangslage für die Gastgeber bereits sehr schwer geworden. Schilder brachte es klar auf den Punkt: „Wenn es zur Halbzeit 1:4 steht, ist es natürlich sehr schwer, hier noch einmal Fuß zu fassen.“

Breitenfurt blieb auch nach der Pause klar am Drücker

Was sich vor dem Seitenwechsel bereits angekündigt hatte, setzte sich nach der Pause fort. Felix Höpler erhöhte in der 60. Minute auf 5:1, Reisinger traf in der 66. Minute ein zweites Mal zum 6:1. In der Schlussphase schraubten Halil Erbay mit dem 7:1 in der 83. Minute und Florian Germ mit dem 8:1 in der Nachspielzeit das Ergebnis weiter in die Höhe. Schilder sprach nach dem Spiel offen aus, wie groß der Unterschied an diesem Tag war: „Der Gegner war schon sehr stark und hat uns dann eigentlich fast überrollt.“ Noch deutlicher wurde seine Einordnung beim Blick auf die gesamte Liga. „Für uns war das der stärkste Gegner der Liga“, sagte er über Breitenfurt und ergänzte, dass bisher keine andere Mannschaft an dieses Niveau herangekommen sei.

Fehlende Stammspieler waren spürbar, aber keine Ausrede

Bei aller Anerkennung für den Gegner wollte sich Schilder nicht hinter personellen Problemen verstecken, auch wenn sie aus seiner Sicht ein wichtiger Faktor waren. „Mit einer 1:8-Niederlage kann man natürlich nicht zufrieden sein“, sagte er gleich zu Beginn seiner Analyse. Mehrere wichtige Stammspieler hätten verletzungsbedingt gefehlt, dazu seien in den vergangenen zwei Wochen weitere Ausfälle dazugekommen. „Das darf aber grundsätzlich auch keine Ausrede sein“, stellte Schilder zugleich klar. Aus seiner Sicht machte es Eichkogel dem Gegner in manchen Situationen zu leicht, dazu sei die Mannschaft in dieser Konstellation nicht so eingespielt gewesen wie sonst. Dass die eingesetzten Spieler Einsatz vermissen ließen, wollte er ausdrücklich nicht stehen lassen. „Die Spieler, die reinkommen, geben hundertprozentig für den Verein. Das Problem ist, dass die Mannschaft in dieser Form nicht so zusammengespielt ist“, sagte der Obmann.

Trotz des klaren Ergebnisses will Eichkogel zusammenhalten

So deutlich das Resultat auch ausfiel, ein Punkt war Schilder nach dem Schlusspfiff dennoch wichtig. „Positiv war, dass sich unsere Mannschaft in den 90 Minuten nicht aufgegeben hat und bis zur letzten Minute weitergemacht und weitergekämpft hat“, sagte er. Gerade nach einem Zwischenstand wie 1:4 oder später 1:5 könne eine Partie leicht auseinanderfallen, doch genau das wollte er seiner Mannschaft nicht vorwerfen. Auch abseits davon sah er keinen Anlass für Nebenschauplätze. „Es gab keine strittige Situation, die Schiedsrichterleistung war okay bis gut“, meinte Schilder. Der Blick geht deshalb rasch nach vorne. Eichkogel steht nach zehn Runden bei 13 Punkten, und für den Obmann ist die Richtung klar: „Jetzt gilt es zusammenzuhalten, eine Reaktion zu zeigen und im nächsten Auswärtsspiel in Berg alles abzurufen.“

1. Klasse Ost: Eichkogel : Breitenfurt - 1:8 (1:4)

  • 93
    Florian Germ 1:8
  • 83
    Halil Erbay 1:7
  • 66
    Rafael Reisinger 1:6
  • 60
    Felix Höpler 1:5
  • 47
    Benjamin Seytter 1:4
  • 41
    Daniel Schneiberg 1:3
  • 32
    Jan Michetschläger 1:2
  • 19
    Daniel Schneiberg 0:2
  • 10
    Rafael Reisinger 0:1