In der 1. Klasse Ost haben die Sportfreunde Berg am Samstag ASK Eichkogel mit 2:1 besiegt und sich damit im unteren Bereich der Tabelle wertvolle Punkte geholt. Trainer Horst Winkler sah den Schlüssel in einer mutigen, hohen Spielanlage und in der Führung kurz vor der Pause. "Das 1:0 hat uns sehr geholfen", sagte er nach einer Partie, die Berg lange im Griff hatte und erst ganz spät noch einmal eng wurde.

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Winkler hatte nach dem Schlusspfiff ein klares Bild von der Partie. "Wir waren die aktivere Mannschaft. Wir sind sehr hoch gestanden und haben sehr hoch attackiert", sagte der Berg-Trainer. Genau daraus leitete er auch den Spielverlauf ab. Seine Mannschaft hatte nach seiner Einschätzung mehr vom Spiel und bekam dafür noch vor der Pause die Belohnung. In der 38. Minute brachte Samuel Homola die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nachdem Berg laut Winkler mit einem Lochpass den entscheidenden Ball in die Tiefe fand. Dass dieser Treffer noch vor dem Seitenwechsel fiel, wertete der Trainer als ganz wichtigen Punkt. "Damit war die Führung für unser Spiel natürlich besser", meinte Winkler, dessen Team mit einem 1:0 in die Kabine ging.
Nach Wiederbeginn sah Winkler zunächst eine Phase, in der die Gäste etwas besser ins Spiel kamen. "Kurz nach der Halbzeit war Eichkogel ein bissl stärker", sagte er. Umso wichtiger war aus seiner Sicht das 2:0 in der 53. Minute, das Peter Durica erzielte. Für den Trainer war nicht nur der Zeitpunkt wichtig, sondern auch die Art und Weise. "Das 2:0 war wunderschön herausgespielt", sagte Winkler, der damit eine Aktion meinte, die sauber durchkombiniert wurde und Berg in einer heiklen Phase wieder Luft verschaffte. Trotz der Führung sprach er dem Gegner aber ausdrücklich Qualität nicht ab. "Der Gegner ist ungut und schwer zu bespielen", erklärte Winkler. Eichkogel sei keineswegs harmlos gewesen, sondern habe selbst zu Möglichkeiten gefunden. "Der Gegner war nicht ungefährlich. Er hat auch seine Chancen gehabt. Nur haben sie diesmal ihre Chancen nicht verwertet und wir unsere schon." Genau diesen Unterschied machte Berg an diesem Nachmittag aus Sicht des Trainers aus.
Ganz ruhig ging die Schlussphase für die Sportfreunde trotzdem nicht über die Bühne. Winkler sprach offen darüber, dass sich seine Mannschaft die Sache gegen Ende selbst schwerer machte, als es nach dem 2:0 notwendig gewesen wäre. Dass Eichkogel in der 89. Minute durch Nayden Tchakarov noch auf 2:1 verkürzte, passte zu dieser späten Zuspitzung. Berg brachte den Vorsprung aber über die Zeit und durfte damit einen wichtigen Heimsieg mitnehmen. Auch bei der Einordnung blieb Winkler nüchtern. Er lobte die hohe und aktive Spielweise seiner Mannschaft, sah aber zugleich keinen Grund, sich zurückzulehnen. "Luft nach oben ist überall, vorne, hinten und im Mittelfeld", sagte der Trainer. Diskussionen um den Unparteiischen gab es für ihn keine. "Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung." Unterm Strich blieb für Berg damit ein Erfolg, der vor allem deshalb zustande kam, weil die Gastgeber über weite Strecken das aktivere Team waren und ihre Chancen besser nutzten.