Spielberichte

„Wir waren spielerisch und kämpferisch präsenter“ – Hochwolkersdorf arbeitet sich zu Platz eins

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SC Hochwolkersdorf
ASC Leobersdorf

In der 1. Klasse Süd hat SC Hochwolkersdorf das Heimspiel gegen ASC Leobersdorf mit 1:0 gewonnen und sich damit an die Tabellenspitze gesetzt. Entscheidend war der Treffer von Patrick Wedl nach einer Viertelstunde, doch für Obmann Rene Beisteiner erzählt das Ergebnis nur einen Teil der Geschichte. „Wir waren spielerisch und kämpferisch präsenter am Platz“, sagte er nach einem Spiel, das er als verdienten, aber mühsamen Arbeitssieg einordnete.

Fußball hängt im grünen Tornetz

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Wedl trifft früh, der zweite Treffer bleibt aus

Beisteiner hatte schon vor dem Anpfiff ein zähes Spiel erwartet. „Wir haben gewusst, dass es ein schweres Spiel wird, weil wir in den letzten Jahren gegen Leobersdorf nicht gewonnen haben“, sagte der Hochwolkersdorfer Obmann. Dazu kam ein Gegner, der sehr tief stand und wenig Räume anbot. Auch deshalb wollte der SC zunächst eher kontrolliert und defensiv beginnen. Trotzdem gelang nach 15 Minuten die Führung: Robert Scherz brachte den Ball in den Strafraum, dort wurde zunächst geblockt, ehe Patrick Wedl vom Elfmeterpunkt entschlossen abstaubte. Kurz vor der Pause bot sich noch die große Chance auf das 2:0, ein Elfmeter blieb aber ungenutzt. Für Beisteiner war das ein wichtiger Moment: „Hätten wir in der ersten Hälfte das 2:0 gemacht, wäre das Ergebnis sicher höher ausgefallen.“

Die Defensive bleibt das Fundament

Nach dem Seitenwechsel blieb Hochwolkersdorf zwar das aktivere Team, machte den Sack aber nicht zu. Beisteiner sprach von einigen liegengelassenen Möglichkeiten und sah genau dort auch den Bereich, in dem seine Mannschaft noch zulegen kann. „Verbesserungspotenzial ist natürlich im Offensiven, bei den Abschlüssen“, meinte er. Gleichzeitig wollte er das Ergebnis nicht kleinreden, weil im Angriff mehrere Ausfälle zu verkraften waren. Umso mehr hob er hervor, was seine Mannschaft seit Wochen stark macht: „Unsere Defensive funktioniert schon die letzten Spiele. Wir haben in acht Spielen erst sechs Tore bekommen, das spricht für unsere Defensive inklusive Tormann.“ Dass von Leobersdorf nach seiner Wahrnehmung nur wenig Gefahr ausging und Chancen Mangelware blieben, passte ins Bild dieses knappen, aber kontrollierten Heimsiegs.

Arbeitssieg mit Wert für die Tabelle

Ungewöhnlich deutlich fiel nach dem Schlusspfiff auch das Lob für den Unparteiischen aus. Beisteiner bezeichnete dessen Auftritt als „absolut top“ und nannte auch den Elfmeterpfiff wegen Handspiels gerechtfertigt. Eine Szene zu Beginn, in der es aus seiner Sicht vielleicht Diskussionen hätte geben können, ordnete er ebenfalls ohne großes Nachkarten ein, weil davor schon ein Handspiel geahndet worden war. „Hätten wir jede Woche so einen Schiedsrichter, würden wir uns alle leichter tun“, sagte er. Unter dem Strich blieb für Hochwolkersdorf ein Arbeitssieg, der in der Tabelle besonders wertvoll ist. „Gegen den Letzten zu spielen ist nie einfach“, sagte Beisteiner, doch genau solche Partien müsse man erst einmal gewinnen. Das ist gelungen – und der SC steht nach acht Runden ganz oben.

1. Klasse Süd: Hochwolkersdorf : Leobersdorf - 1:0 (1:0)

  • 15
    Patrick Wedl 1:0