Nach dem 0:0 in der 1. Klasse Waldviertel zwischen USC Hartl Haus Echsenbach und USC Schweiggers überwog beim Heimteam das Gefühl, mehr drinnen gewesen zu sein – zugleich aber Erleichterung über einen wichtigen Punkt. Trainer Robert Leutgeb lobte die disziplinierte Umsetzung der Vorgaben und sah sein Team mit den klareren Möglichkeiten, haderte jedoch mit der Effizienz. Seine Bilanz: kämpferisch stark, fußballerisch ohne Glanz.

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Zur Halbzeit stand es 0:0, doch Leutgeb betonte: „Wir hatten drei hundertprozentige Chancen – einmal rettete Schweiggers auf der Linie, ein weiteres Mal einen Meter vor dem Tor, der Tormann war schon geschlagen.“ Besonders präsent blieb ihm eine Szene: Nach starker Aktion von Valentin Höltl, der den Torhüter aussteigen ließ, stellten sich zwei Verteidiger auf die Linie. Höltl legte quer auf Patrick Strohmayer, dessen Abschluss ein Gästeverteidiger noch von der Linie kratzte.
„Wir waren über weite Strecken die aktivere Mannschaft“, erklärte Leutgeb. „Schweiggers hat sehr gut verteidigt; nach vorne ist bei ihnen nicht viel gegangen. Insgesamt war es eher ein Mittelfeldgeplänkel mit viel Kampf und Arbeit – fußballerisch kein Feinschmecker-Spiel.“ Mit zunehmender Spieldauer sei die Partie „so dahin geplätschert, mehr gekämpft als gespielt“, weshalb der Punkt am Ende Gewicht habe.
Auf die Frage nach einem Mann des Spiels verzichtete Leutgeb auf eine Einzelwürdigung: „Für mich ist die mannschaftliche Leistung entscheidend. Für mich spielen elf Spieler und nicht einer.“ Personell merkte er an, dass Nico Strohmaier nach kurzer Sperre wieder zur Verfügung stand. Den Gegner ordnete der Coach respektvoll ein: „Ich kenne Schweiggers gut, sie sind spielerisch und kämpferisch sehr stark – daher immer hoch einzuschätzen.“