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"Der Ausgleich war ganz, ganz wichtig" – Albrechtsberg dreht nach Rückstand noch auf 2:1

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SV Albrechtsberg
USC Hartl Haus

In der 1. Klasse Waldviertel hat sich Albrechtsberg mit 2:1 gegen Echsenbach durchgesetzt. Nach dem 0:1 zur Pause drehte Pavel Kucharcuk die Partie mit einem Doppelpack. Für Trainer Stefan Erlebach war vor allem der Treffer zum 1:1 der Knackpunkt. "Der Ausgleich war ganz, ganz wichtig für uns", sagte er nach einem Abend, an dem seine Mannschaft vor allem Moral zeigte.

Gestapelte Bälle auf Rasen

Foto von Pedram Raz auf Unsplash

Starker Beginn, dann der Bruch vor der Pause

Albrechtsberg kam nach den Worten von Erlebach zunächst so in die Partie, wie es sich der Tabellenführer vorgestellt hatte. "Wir sind super hineingestartet, haben Feldüberlegenheit gehabt und auch gute Möglichkeiten", sagte der Trainer. Ganz zufrieden war er mit dieser Phase trotzdem nicht, weil seine Mannschaft einige Angriffe nicht sauber zu Ende spielte. Auf der anderen Seite musste auch der eigene Tormann einmal stark eingreifen. Rund um die 30. Minute kam dann Unruhe hinein, weil sich Dominik Haidl am Kopf verletzte. Erlebach sprach davon, dass sein Team danach "ein bisschen den Faden verloren" habe. Echsenbach wurde bis zur Pause stärker und ging in Minute 36 durch Patrick Strohmayer mit 1:0 in Führung. Beim Gegentor, so der Trainer, habe man den Abschluss "nicht gut verteidigt".

Kucharcuk bringt die Wende

Die Pause half den Gastgebern, sich wieder zu sammeln. Erlebach sagte, man habe "die ganze Situation durchbesprochen" und sei dann "feldüberlegen aus der zweiten Hälfte gekommen". Diese Reaktion zeigte sich auch am Ergebnis. In der 58. Minute sorgte Pavel Kucharcuk für das 1:1, und genau diesen Treffer stellte der Trainer in den Mittelpunkt seiner Analyse. "Der Ausgleich war ganz, ganz wichtig für uns", sagte Erlebach. Mit diesem Tor sei bei seiner Mannschaft sofort das Gefühl aufgekommen, dass an diesem Abend noch mehr möglich sei. Dieses Gefühl bekam wenig später noch mehr Gewicht, denn in Minute 71 legte Kucharcuk nach und machte mit seinem zweiten Treffer das 2:1 für Albrechtsberg. Für Erlebach war das die Phase, in der seine Mannschaft spürte, "dass wir das jetzt gewinnen werden".

Moral gezeigt, aber auch Luft nach oben

Mit der Führung war die Partie aber noch lange nicht erledigt. Erlebach schilderte die Schlussphase so, dass es "ab dem 2:1 wieder schwieriger" wurde, weil Echsenbach mehr Druck machte und wirklich auf den Ausgleich drängte. Außerdem müsse seine Elf mit einer Führung im Rücken "ein bisschen mehr Ballbesitz haben und nicht immer unter Druck sein".

Kompliment an den Gegner und klare Worte zum Spielleiter

Dass es am Ende nur ein knapper Heimsieg wurde, lag für den Albrechtsberger Trainer auch am Gegner. "Dem Gegner muss ich ein Kompliment aussprechen", sagte Erlebach über die junge Echsenbacher Mannschaft, die mutig und aggressiv auftrat und nach seiner Einschätzung nie aufgab. Auch dem Schiedsrichter stellte er ein gutes Zeugnis aus. Gerade in einer Partie mit vielen Zweikämpfen und heiklen Situationen sei das keine leichte Aufgabe gewesen. "Er hat eine klare Linie gehabt und diese schwierige Partie super geleitet", sagte der Albrechtsberger Coach. Unter dem Strich blieb für ihn ein "letztendlich verdienter, aber knapper" 2:1-Erfolg. In der Tabelle bleibt Albrechtsberg nach Runde acht damit an der Spitze der 1. Klasse Waldviertel.

1. Klasse Waldviertel: Albrechtsberg : USC Hartl Haus - 2:1 (0:1)

  • 71
    Pavel Kucharcuk 2:1
  • 58
    Pavel Kucharcuk 1:1
  • 36
    Patrick Strohmayer 0:1