In der 1. Klasse Waldviertel hat sich SV Albrechtsberg im Heimspiel gegen SCU Koller Nondorf mit 3:0 durchgesetzt und damit die Tabellenführung verteidigt. Trainer Stefan Erlebach sah vor allem im zweiten Treffer den entscheidenden Schritt zum Erfolg. „Das 2:0 war ein wichtiger Meilenstein in dieser Partie“, sagte er nach dem Schlusspfiff. Davor hatte seine Mannschaft stark begonnen, danach aber auch eine Phase zu überstehen.

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Aus Sicht des Albrechtsberger Trainers legte seine Mannschaft den Grundstein mit einem richtig guten Start in die Partie. Das 1:0 durch Pavel Kucharcuk in der 11. Minute war für Erlebach nicht nur wichtig, sondern auch stark herausgespielt. „Nondorf ist relativ hoch gestanden. Wir haben das durch einen Abstoß clever genutzt, schnell nach vorn gespielt, und Pavel ist dann super freigespielt worden. In der Eins-zu-eins-Situation ist er clever geblieben und hat souverän abgeschlossen“, schilderte der Coach die Führung. Erlebach betonte auch, dass dieses 1:0 verdient gewesen sei. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass seine Mannschaft nach dem ersten Treffer etwas von ihrer Linie abkam. „Nach dem 1:0 haben wir uns ein bissl reindrücken lassen“, sagte er. Genau in dieser Phase wurde Nondorf stärker, machte Druck und brachte die Gastgeber dazu, mehr zu arbeiten als ihnen lieb war.
Dass Albrechtsberg trotzdem mit einer 2:0-Führung in die Pause ging, war für Erlebach ein ganz wesentlicher Punkt. In der 35. Minute schnürte Pavel Kucharcuk seinen Doppelpack und traf damit genau in einer Phase, in der die Partie laut seinem Trainer auch anders hätte kippen können. „Das 2:0 war ein wichtiger Meilenstein“, sagte Erlebach noch einmal deutlich. Den zweiten Treffer beschrieb er ebenfalls sehr konkret: „Wir haben super über die Seiten kombiniert. Pavel ist von links hineingezogen und hat den Tormann ins kurze Eck bezwungen. Das war super gemacht von ihm, ein perfektes Tor.“ Damit hatte sich Albrechtsberg im richtigen Moment wieder Luft verschafft. Und gleich nach Wiederbeginn legten die Hausherren nach. Lukas Kania erhöhte in der 48. Minute auf 3:0, und genau dieses frühe Tor nach der Pause nahm dem Spiel aus Sicht des Trainers die letzte Spannung. „Gleich nach der Halbzeit das 3:0, das war eine super Aktion. Nach dem 3:0 war der Käse eigentlich gegessen“, brachte es Erlebach auf den Punkt.
Auch wenn der Trainer die schwächere Phase seiner Mannschaft klar ansprach, fiel sein Gesamturteil eindeutig aus. „Wir waren über 90 Minuten gesehen die klar bessere Mannschaft“, sagte Erlebach. Er ließ dabei keinen Zweifel daran, dass er den Heimsieg unterm Strich als verdient ansieht. Nondorf habe speziell nach dem 1:0 sehr ordentlich dagegengehalten, gekämpft und Druck gemacht, sei dabei aber nur zu wenigen wirklich gefährlichen Torsituationen gekommen. Erlebach sprach von einem Lattentreffer und einem guten Abschluss, den sein Tormann stark hielt. Mehr ließ Albrechtsberg laut seinem Trainer aber nicht zu. Aus seiner Sicht blieb die Partie zudem ohne strittige Situationen. Für den Tabellenführer war es damit in Runde zehn ein klarer 3:0-Heimsieg, bei dem nicht alles perfekt war, der aber laut Erlebach genau das zeigte, was seine Mannschaft derzeit auszeichnet: ein guter Start, Tore zum richtigen Zeitpunkt und am Ende ein verdienter Erfolg. „Das war heute wirklich eine Top-Leistung von meiner Mannschaft.“