In der 1. Klasse West-Mitte bereitet sich Sebastian Vojta, Co-Trainer von SKVg Pottenbrunn, mit seiner Mannschaft auf die Rückrunde vor. Nach einer durchwachsenen Hinserie, in der Pottenbrunn mehrere knappe Partien verlor, aber zum Ende hin stabiler wirkte, herrscht im Verein nun spürbare Zuversicht. In den letzten Wochen testete das Team seine Form in mehreren Vorbereitungsspielen – mit wechselnden Ergebnissen zwischen Niederlage, Sieg und Remis. Trotz eines schwierigen Saisonstarts, den Vojta als „nicht wirklich zufriedenstellend“ bezeichnet, zeigt die Formkurve nach oben. Der Co-Trainer spricht von einer positiven Grundstimmung innerhalb der Mannschaft und blickt optimistisch auf den Frühjahrsauftakt.

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Vojta erinnerte daran, dass der Start in die Saison holprig verlief. „Von der Spielanlage her waren gute Ansätze da, aber der Saisonstart war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.“ Erst in der zweiten Hälfte der Hinrunde habe sich die Mannschaft gefangen und konstantere Leistungen gezeigt.
Zwei Remis und ein wichtiger Heimsieg waren deutliche Signale, dass sich die defensive Stabilität verbessert hat und das Team wieder Kurs aufgenommen hat. Auch wenn zuletzt noch Rückschläge folgten, ist laut Vojta „eine klare Entwicklung erkennbar“.
In der Winterpause meldete der Verein moderate personelle Veränderungen. Wie Vojta erklärte, gab es einen Abgang, dazu kam ein Neuzugang, außerdem kehrte ein Spieler nach einem Auslandssemester zurück. „Das bringt uns neue Optionen und mehr Tiefe im Kader“, betonte der Co-Trainer. Alle Spieler seien derzeit einsatzbereit, einige würden nach längeren Verletzungspausen noch an ihrer vollen Fitness arbeiten.
Auch hinter den Kulissen tat sich etwas: Der bisherige sportliche Leiter reduzierte sein Engagement aus beruflichen Gründen, wodurch Vojta künftig gemeinsam mit einem weiteren Verantwortlichen die sportliche Leitung übernimmt. Damit soll die sportliche Linie des Klubs klarer definiert und konsequent weiterverfolgt werden.
Besonders erfreulich sei, dass Mannschaft und Umfeld eng zusammenstehen. Vojta lobte die aktive Beteiligung der Spieler beim vereinsinternen Sportlerball: „Alle haben sich wirklich ins Zeug gelegt, damit die Veranstaltung gut über die Bühne geht.“ Dieses Miteinander spüre man auch auf dem Platz.
Der Co-Trainer sieht das Team „auf einem guten Weg“, um in der Rückrunde konstant zu punkten. Verletzungsprobleme, die die Hinserie erschwert hatten, sollen nun der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig ist Vojta bewusst, dass die Liga stark besetzt ist und der Kampf um jeden Punkt hart geführt wird. Dennoch will Pottenbrunn in der kommenden Phase mehr Siege als zuletzt einfahren und sich schrittweise im Tabellenmittelfeld festsetzen. Vojta fasst zusammen: „Die Stimmung ist sehr positiv – und genau das brauchen wir, um in der Rückrunde voll durchzustarten.“