Zwischen Euphorie und Kontrolle ordnete Sebastian Vojta sportlicher Leiter den 3:0-Heimsieg der SKVg Pottenbrunn gegen den FCU Gerersdorf/E. in der 1. Klasse West-Mitte ein. Zu Beginn sah er ein intensives, ausgeglichenes Duell mit hohem Tempo und sicherer Ballkontrolle auf beiden Seiten. Der Umschwung kam mit der eigenen Führung und dem raschen Nachlegen – von da an, so Vojta, übernahm sein Team das Kommando, fand immer wieder klare Aktionen und ließ sich auch von der späteren Unterzahl des Gegners nicht aus der Ruhe bringen. Die starke Teamchemie und der spürbare Zusammenhalt prägen sein Lagebild ebenso wie die Zufriedenheit mit der souveränen Defensivarbeit und einer unaufgeregten Schiedsrichterleistung. Auch Atmosphäre und Platzverhältnisse beschreibt er positiv – mit kleinem Feinschliff vor dem nächsten Heimauftritt.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
„Am Anfang war es sehr ausgeglichen: viel Tempo, gute Ballkontrolle und kontrollierte Angriffe auf beiden Seiten. Mit unserem 1:0 und dem schnellen 2:0 haben wir die Kontrolle übernommen; besonders in der 2. Halbzeit war mit dem 3:0 die Partie entschieden – danach haben wir das Spiel kontrolliert“, erklärte Vojta. Die Treffer fielen in kurzen Abständen vor der Pause und endgültig nach dem Seitenwechsel: 1:0 (36., Fabian Doppel), 2:0 (39., Enes Dursun) und 3:0 (71., David Köttstorfer). Zu den Chancen meinte Vojta: „Generell gab es mehr Torchancen, anfangs aber keine hundertprozentigen auf beiden Seiten. Mit dem Verlauf des Spiels waren dann zwei, drei, vier gefährliche Aktionen immer wieder dabei – plus am Ende diese drei Tore.“
Aus Pottenbrunner Sicht hatten Standards Gewicht: „Unsere Standardsituationen waren sehr gut, daraus sind viele Chancen entstanden. Von Gerersdorfer Seite kamen ebenfalls gefährliche Standards – besonders gegen Schluss –, die unser Torwart, Daniel Nadlinger, sehr gut pariert hat.“ Die Schlussphase prägten dementsprechend disziplinierte Defensivarbeit und ein wacher Keeper, der die wenigen brenzligen Szenen bereinigte.
In Minute 66 sah Lucas Cepera (FCU Gerersdorf/E.) Gelb-Rot – besondere Spannungen entwickelte die Partie dadurch aus Vojtas Sicht nicht: „Eigentlich nur bei der gelb-roten Karte gab es kurz Emotionen beim betroffenen Spieler, ansonsten keine nennenswerten Spannungen zwischen den Vereinen.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam gutes Feedback: „Ich finde, die Schiedsrichterleistung war sehr gut. Vielleicht ein, zwei Kleinigkeiten, aber nicht nennenswert.“ Zur Kulisse und zum Rasen sagte er: „Zuschauer waren einige da. Die Platzverhältnisse waren relativ gut. Ein bisschen mehr Bewässerung hätte noch dazugehört, aber das haben wir im nächsten Spiel unter Kontrolle – sonst alles im Normalbereich.“ Den roten Faden seiner Einordnung bildet die Teamchemie, die er als Treiber für Chancen und Stabilität hervorhebt – mit der klaren Erwartung, „in den nächsten Wochen immer wieder genauso stark“ aufzutreten.“