Spielberichte

Bernhard Kienast (Co-Trainer 1. SV Maria Anzbach): "Die drei Punkte gehören nach Maria Anzbach"

1. SV Maria Anzbach
SPU Hofstetten-G.

In der 1. Klasse West-Mitte feierte der 1. SV Maria Anzbach einen 2:1-Heimsieg gegen die Sportunion Hofstetten-Grünau. Zur Pause stand es 1:0 durch Rafael Pollack (44.), nach der Pause erhöhte Thomas Helly (70.), ehe Matej Rosenberger (84.) verkürzte. Co-Trainer Bernhard Kienast sprach von einem flotten, rassigen Spiel und einem verdienten Dreier: "Die drei Punkte gehören nach Maria Anzbach."

Zweikampf zwischen Spielern in Rot und Weiß-Blau - Ball in der Luft

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Rassiger Beginn, Führung kurz vor der Pause

Am Sportplatz entwickelte sich von Beginn an ein offenes Spiel mit Tempo und Haltung. Bernhard Kienast brachte es gleich auf den Punkt: "Es war ein sehr flottes, rassiges Spiel." Die Gäste kamen energisch ins Spiel und setzten die ersten Nadelstiche, was Kienast bestätigte: "In den ersten zwei Minuten war Hofstetten stark." Danach kippte die Partie aber in Richtung der Hausherren. "Danach hatten wir mehr Spielanteile", so der Co-Trainer. Maria Anzbach blieb geduldig, suchte die Lücken und erspielte sich über weite Strecken Vorteile. Kurz vor der Pause fiel dann die wichtige Führung: In der 44. Minute traf Rafael Pollack zum 1:0. Der Treffer passte zum Auftritt der Heimelf, die bis dahin das aktivere Team gewesen war und sich lange nicht belohnte. Mit dem 1:0 ging es in die Kabinen – ein psychologisch guter Zeitpunkt für die Gastgeber.

Helly legt nach, Hofstetten schnuppert spät am Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel blieb Anzbach am Drücker und suchte das zweite Tor. Genau das fiel in Minute 70: Thomas Helly stellte auf 2:0 und verschaffte seiner Mannschaft etwas Luft. Für Kienast waren das die Szenen, die den Ausschlag gaben: "Die Treffer zum 1:0 und zum 2:0." Beide Tore entsprangen sauber vorgetragenen Angriffen, wie er betonte: "Beide Tore waren schön herausgespielt." Hofstetten steckte jedoch nicht auf, sondern blieb bissig in den Zweikämpfen und suchte den Anschluss. Der fiel spät: In der 84. Minute verkürzte Matej Rosenberger auf 2:1. Dadurch wurden die letzten Minuten noch einmal richtig heiß. "In der letzten Sekunde hätten sie sogar noch eine Chance für den Ausgleich gehabt", schilderte Kienast. Am Ende reichte es für die Gäste aber nicht mehr, weil Anzbach aufmerksam blieb und den knappen Vorsprung über die Zeit brachte.

Siegeswille, Respekt vor Hofstetten und ein verdienter Dreier

In der Analyse hob Kienast vor allem eine Qualität hervor: "Der Siegeswille." Seine Elf habe das Spiel angenommen, sei lautstark aufgetreten und habe mit Überzeugung gearbeitet. "Wir hatten über das ganze Spiel mehr Chancen als der Gegner", sagte der Co-Trainer und verwies auf die vielen Szenen, in denen Anzbach mehr vom Spiel hatte. Gleichzeitig verteilte er Respekt an die Gäste: "Hofstetten ist eine spiel- und zweikampfstarke Mannschaft." Auch abseits der Tore blieb es ruhig: "Der Schiedsrichter war in Ordnung, zu diskutieren gibt es nichts." Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht den Wert des Sieges: Maria Anzbach hält bei 38 Punkten und rangiert auf Platz zwei, punktgleich mit Eichgraben, während Hofstetten mit 13 Zählern auf Rang 13 liegt. Kienast zog ein rundes Fazit: "Summa summarum haben wir uns den Sieg verdient und die drei Punkte gehören nach Maria Anzbach."

1. Klasse West-Mitte: Maria Anzbach : Hofstetten - 2:1 (1:0)

  • 84
    Matej Rosenberger 2:1
  • 70
    Thomas Helly 2:0
  • 44
    Rafael Pollack 1:0