In der 1. Klasse West-Mitte setzte sich der USC Mank am Freitag mit 2:0 gegen den Sportclub Kirchberg an der Pielach durch. Jakob Heher brachte Mank in Minute 15 in Front, kurz nach der Pause legte Christopher Kerschner zum 2:0 nach (49.). Trainer Stefan Kogler sprach von einer zwei kampfbetonten Partie, in der sein Team "von Anfang an das Spiel gut kontrolliert" habe – und sich mit zwei Treffern die verdienten drei Punkte sicherte.

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Beide Seiten legten sich von Beginn an in die Zweikämpfe, Kirchberg suchte immer wieder mit langen Bällen seine zwei Stürmer. Mank blieb dennoch das aktivere Team. "Es war eine sehr zwei kampfbetonte Partie", sagte Stefan Kogler, "aber wir haben von Anfang an das Spiel gut kontrolliert und sind nach einem Eckball 1:0 in Führung gegangen." Den Dosenöffner setzte Jakob Heher in der 15. Minute. Kogler ordnete die Szene so ein: "Das 1:0 war auf alle Fälle der Dosenöffner. Nach einem Corner hat unser Kapitän den Ball an die Stange gesetzt, und Jakob Heher hat gut nachgesetzt und den Ball über die Linie gedrückt." Danach hatten die Hausherren Möglichkeiten, um nachzulegen, ließen vor der Pause aber die letzte Konsequenz vermissen. Kirchberg blieb über seine direkten Zuspiele gefährlich, zur Halbzeit stand es 1:0 – eine knappe, aber nicht unverdiente Führung.
Zur Halbzeit zog Kogler die richtigen Schlüsse. Gegen die hohen und schnellen Zuspiele der Gäste stand Mank im zweiten Durchgang etwas tiefer und stellte im System nach. "Unsere Stärke war heute die taktische Flexibilität", erklärte der Coach. "Wir sind in der zweiten Halbzeit etwas tiefer gestanden, haben auch das System geändert und die Mannschaft hat das toll umgesetzt." Der Plan griff sofort, und mit dem schnellen 2:0 durch Christopher Kerschner in Minute 49 bekam das Spiel endgültig die gewünschte Richtung. "Nach der Halbzeit haben wir relativ bald das Tor geschossen und das Spiel dann trocken nach Hause gespielt", so Kogler, der in der Folge eine reife Vorstellung seiner Elf sah: Mank ließ hinten wenig zu, gewann viele zweite Bälle und brachte den Vorsprung ohne große Wackler über die Zeit.
So zufrieden Kogler mit Struktur und Anpassung war, so klar benannte er das offene Thema des Abends. "In der Chancenauswertung können wir noch zulegen. Wir hatten drei herausragende Konter, aus denen wir kein Tor gemacht haben", sagte der Trainer. Schon vor der Pause sei "mehr drin" gewesen, Mank habe sich lange nicht belohnt, ehe Kerschner nachlegte. Den Gegner beschrieb Kogler als robust und gradlinig: "Kirchberg war sehr robust und stark in den Zweikämpfen. Mit den zwei Stürmern und den vielen langen Bällen war das nicht einfach, aber wir haben das insgesamt gut gelöst."
Auch ein Wort zum Unparteiischen hatte der Coach parat: "Die Leistung des Schiedsrichters war absolut in Ordnung." In der Tabelle steht Mank aktuell bei 37 Punkten auf Rang vier, Kirchberg hält bei 18 Zählern. Der Dreier passt also, doch an der Effizienz will Kogler mit seiner Mannschaft weiter feilen – die nächsten Aufgaben kommen schnell.