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Abstiegskampf in der 1. Klasse West spitzt sich zu, die Anzahl der Absteiger ist absolut ungewiss: Der ÖTSU Biberbach bezog am Samstag eine schmerzliche 3:5-Niederlage in Gresten, Trainer Kurt Hochedlinger zog nach dem Spiel die Konsequenzen: "Er hat sein Amt zur Verfügung gestellt", bestätigte Sektionsleiter Johannes Seidel.
Wie es in Biberbach ohne Hochedlinger weitergehen wird, ist vorerst ungewiss: "Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Wir werden den Status quo im Vorstand besprechen und dann eine Entscheidung treffen", erklärte Seidel. Ob das Trainer-Amt vorerst bis Saisonende interimistisch vergeben wird oder eine längerfristige Nachfolge-Lösung angestrebt wird, bleibt somit vorerst offen.
Klar ist: Biberbach hat nach 23 Spielen 22 Punkte am Konto, rangiert derzeit am gesicherten 12. Rang, doch die Luft nach hinten ist dünn: Jakob Heigl schoss Gresten am Samstag zweimal in Front, Istvan Madzin gelang vor der Pause jeweils der Ausgleich. Sofort nach Wiederbeginn traf Christian Simmer zum 2:3 für Biberbach: "In diesem Moment sah es wirklich gut aus. Doch dann haben wir aufgehört zum Fußballspielen. Ob es die Angst vorm Gewinnen oder Verlieren war - ich weiß es nicht", meinte ein ratloser Seidel.
Gresten nutzte die Passivität der Gäste eiskalt aus: Valentin Rülling drehte binnen fünf Minuten den Spieß um, brachte Gresten (63., 68.) mit 3:2 in Front. Mit dem 5:3 durch Phlipp Schager waren die drei Punkte endgültig im Sack. Gresten stockte damit sein Punktekonto auf 20 Zähler auf, nimmt direkt hinter Biberbach und mit einem Spiel weniger auf dem Konto den 13. Rang ein.