Nach dem Duell von ÖTSU Steinakirchen bei ASK Metran Kematen in der 1. Klasse West wirkte Daniel Lehner betont zufrieden und zugleich fordernd. Seine Mannschaft setzte sich auswärts klar mit 4:1 durch. Der Trainer hob die defensive Stabilität hervor, beschrieb eine taktisch geprägte erste Hälfte und eine offenere zweite – und verlangte gleichzeitig mehr Effizienz im letzten Drittel. „Es war von uns in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel und in der zweiten Halbzeit auch mit etlichen Torchancen – defensiv haben wir das ganze Spiel über nur sehr, sehr wenig zugelassen. Der Gegner hatte eigentlich fast keine Torchancen“, ordnete er ein.

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Lehner ordnete die Partie zunächst als taktisch abwartend ein, nach der Pause öffnete sie sich spürbar. Seine Mannschaft sah er dabei stabil und zielstrebig: „Es war von uns eine kollektive, starke Leistung. Gibt's keinen zum Herausheben.“ Beim Ballbesitz blieb die Einordnung nüchtern: „Es war eher ausgeglichen, weil der Gegner mehr Ballbesitz und Eigeninitiative hatte.“
Früh stellte Clemens Heindl in Minute 13 auf 1:0, Damian Bogacz erhöhte in Minute 22 auf 2:0. In Minute 27 verkürzte Kematen nach einer Freistoßflanke durch ein unglückliches Eigentor von Moritz Dammerer auf 2:1 – „Der Anschlusstreffer der Gegner ist durch eine Freistoßflanke von der Seite gefallen.“ Direkt nach Wiederbeginn legte Luca Prüller in Minute 48 zum 3:1 nach. In der 90. Minute setzte erneut Damian Bogacz mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 4:1.
Für die nächsten Aufgaben formulierte Lehner eine klare Marschroute: „Weiterhin defensiv so stabil und souverän stehen und in der Offensive etwas effektiver die Chancen ausspielen.“ Individuelle Auszeichnungen stellte er bewusst hinter den Teamgedanken – entscheidend sei die kollektive Konsequenz, mit der seine Mannschaft verteidigt und die Offensivaktionen künftig noch zielstrebiger zu Ende spielt.