Spielberichte

"Wir geben nie auf": St. Georgen dreht frühen Rückstand und trifft in Minute 89

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ASK Kematen
SCU St. Georgen/Y.

In der 1. Klasse West hat sich ASK Metran Kematen am Ende knapp mit 2:3 gegen SCU Günther St.Georgen/Y geschlagen geben müssen. Nach einem verschlafenen Beginn lag St. Georgen früh hinten, kämpfte sich aber zurück, führte zur Pause 2:1 und schlug in der 89. Minute noch einmal zu. Co-Trainer Markus Vondrak sprach von viel Moral, einem "Traumtor" vor der Pause und dem nötigen Glück in der Schlussphase.

Bällesack

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Verschlafener Beginn, starke Reaktion vor der Pause

Vondrak machte nach dem Schlusspfiff kein Geheimnis daraus, dass seine Mannschaft schwer in die Partie gekommen war. "Wir haben die ersten zwanzig Minuten verschlafen, waren nicht im Spiel", sagte der Co-Trainer. Das zeigte sich früh auch auf der Anzeigetafel, denn Jan Sipka brachte Kematen bereits in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. St. Georgen brauchte einige Zeit, fand dann aber besser in die Partie und kam in der 31. Minute durch Modra Lehel-Hunor zum 1:1. Noch wichtiger aus Sicht der Gäste war der Treffer kurz vor der Pause: Lukas Wutzl stellte in der 43. Minute auf 2:1, und Vondrak sprach dabei von einem Abschluss "Marke Traumtor". So ging St. Georgen trotz des schwachen Beginns mit einer Führung in die Kabine.

Nach dem 2:2 bleibt alles offen

Nach Seitenwechsel war der Vorsprung allerdings rasch wieder dahin. Kematen kam gut aus der Pause, und Martin Janecka glich in der 56. Minute zum 2:2 aus. Damit war das Spiel wieder völlig offen, genauso hatte es Vondrak auch erlebt. "Das Spiel war offen bis zum Schluss. Kematen hätte auch noch ein Tor schießen können, aber an diesem Tag hatten wir das Glück auf unserer Seite", sagte er. St. Georgen blieb dennoch im Spiel, obwohl die Partie den Gästen laut ihrem Co-Trainer viel Kraft kostete. "Je länger das Match gedauert hat, desto besser sind wir geworden", meinte Vondrak, zugleich schob er aber nach: "Nach siebzig, achtzig Minuten waren die Akkus leer." Gerade deshalb hatte das 3:2 in der 89. Minute besonderes Gewicht, als Modra Lehel-Hunor mit seinem zweiten Treffer den Auswärtssieg fixierte.

Dünner Kader, viel Einsatz und ein klarer Auftrag

Dass St. Georgen am Ende trotzdem jubeln durfte, führte Vondrak vor allem auf die Haltung seiner Mannschaft zurück. "Wir geraten immer wieder in Rückstand, aber wir geben nie auf", sagte er. Diese Linie zog sich diesmal durch die gesamten neunzig Minuten. Der Co-Trainer verwies auch auf die personelle Lage, denn der Kader sei derzeit "ein bisschen dünn", mehrere Spieler würden verletzt fehlen, und auch diesmal habe es wieder einen Ausfall gegeben. Umso höher bewertete er die Leistung jener Spieler, die am Platz standen. Besonders hob er Modra Lehel-Hunor hervor, den er als einen der besten Akteure bezeichnete. Dazu komme, dass "unser Tormann einige schöne Paraden gehabt" habe. Trotz des Sieges blieb für Vondrak aber auch ein klarer Auftrag: Der Beginn müsse besser werden, damit St. Georgen nicht Woche für Woche einem Rückstand hinterherlaufen müsse. Für Kematen fand er nach dem 2:3 ebenfalls anerkennende Worte und bezeichnete die Gastgeber als starke Mannschaft, die ihre Punkte noch holen werden.

1. Klasse West: Kematen : St. Georgen/Y. - 2:3 (1:2)

  • 89
    Modra Lehel-Hunor 2:3
  • 56
    Martin Janecka 2:2
  • 43
    Lukas Wutzl 1:2
  • 31
    Modra Lehel-Hunor 1:1
  • 6
    Jan Sipka 1:0