Spielberichte

„Wir wollten diesen Punkt unbedingt mitnehmen“ – St. Georgen hält Winklarn bei 1:1

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SCU St. Georgen/Y.
FCU Winklarn

In der 1. Klasse West hat SCU Günther St.Georgen/Y dem FCU SOP Winklarn beim 1:1 einen Punkt abgenommen. Die Gastgeber gingen durch Lukas Heigl in Führung und nahmen das 1:0 auch mit in die Pause, mussten nach dem Seitenwechsel aber viel Druck aushalten. Co-Trainer Markus Vondrak sah genau darin den Kern der Partie: St. Georgen verteidigte leidenschaftlich und wollte diesen Zähler „unbedingt mitnehmen“.

Fünf Bälle in Gelb/Violett auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Heigl bringt St. Georgen voran

St. Georgen kam in dieser Partie zu einer Führung, die auch aus Sicht des Co-Trainers gut zur eigenen Anfangsphase passte. In der 15. Minute brachte Lukas Heigl die Gastgeber mit 1:0 voran. Vondrak schilderte die Szene als „schöne Aktion über die Seite“, an deren Ende der Stürmer ins Eins-gegen-eins ging und den Ball im Tor unterbrachte. Mehr brauchte es aus Sicht der Heimischen zunächst gar nicht, weil sie den Vorsprung sauber in die Pause brachten. Das 1:0 zur Halbzeit war für St. Georgen eine gute Ausgangslage, gerade weil mit Winklarn ein Gegner gegenüberstand, den Vondrak insgesamt sehr hoch einordnete.

Nach der Pause drückt Winklarn auf den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Spiel dann aber deutlich. „Der Gegner wurde immer stärker“, sagte Vondrak, der die Gäste insgesamt als „wirklich starken Gegner“ beschrieb. Winklarn hatte mehr Ballbesitz und auch mehr Spielanteile, St. Georgen musste deutlich mehr verteidigen als noch vor der Pause. Besonders bei Standards blieb der Tabellenführer laut Vondrak ständig gefährlich, der Co-Trainer sprach sogar von „15 oder mehr Eckbällen“. In der 68. Minute fiel schließlich der verdiente Ausgleich durch Zoran Milutinovic. Für die Gastgeber ging es danach vor allem darum, in dieser Druckphase stabil zu bleiben und sich das Spiel nicht noch ganz aus der Hand nehmen zu lassen.

Umstellung greift, der Punkt wird verteidigt

Genau darin sah Vondrak dann auch den wichtigsten Teil der eigenen Leistung. St. Georgen hatte vor diesem Spiel das System umgestellt und war in einer Ordnung unterwegs, die nicht dem gewohnten System entsprach. „Jeder hat dieses System gut angenommen“, sagte der Co-Trainer, der vor allem den Einsatz in den Zweikämpfen und bei den zweiten Bällen hervorhob. Seine Mannschaft habe gegen einen starken Gegner „viel gekämpft“ und sich gut verteidigt. Dass dabei nicht alles spielerisch gelöst werden konnte, lag für ihn weniger an der eigenen Schwäche als an der Qualität des Gegners, der aus seiner Sicht gute Spieler hat und viel Ballbesitz mitbringt.

Ein Zähler, mit dem St. Georgen gut leben kann

So blieb am Ende ein Remis stehen, das sich aus Sicht der Gastgeber klar durch Einsatz und mannschaftliche Geschlossenheit erklärte. „Wir wollten diesen Punkt unbedingt mitnehmen“, sagte Vondrak, und genau so las sich auch die Schlussphase dieser Begegnung. St. Georgen habe „bis zum Schluss gekämpft“ und „alles hineingeworfen“, damit es beim 1:1 bleibt. Entsprechend eindeutig fiel auch sein Fazit aus: „Wir sind mit dem Punkt zufrieden, und jeder hat alles gegeben.“ Gegen einen Gegner wie Winklarn, der über weite Strecken mehr vom Spiel hatte, war das für St. Georgen ein Ergebnis, das vor allem mit Disziplin, Anpassungsfähigkeit und viel Arbeit zustande kam.

1. Klasse West: St. Georgen/Y. : Winklarn - 1:1 (1:0)

  • 68
    Zoran Milutinovic 1:1
  • 15
    Lukas Heigl 1:0