In der 1. Klasse West hat sich SG Waldhausen/Gloxwald am Sonntag mit 4:2 gegen SU Weise Raika Aschbach durchgesetzt. Trainer Michael Naderer machte nach dem Schlusspfiff vor allem den Start für den Heimsieg verantwortlich. „Das frühe Tor hat uns gutgetan“, sagte er, und genau darauf baute seine Mannschaft den restlichen Nachmittag auf. Weil die Gastgeber danach ihren Matchplan durchziehen konnten und nach der Pause sofort wieder nachlegten, geriet der Erfolg trotz zweier später Gegentore nicht mehr ernsthaft ins Wanken.

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Vieles lief für die Gastgeber schon in den ersten Minuten in die richtige Richtung. Bereits in der 2. Minute brachte Elias Sandhofer seine Mannschaft mit 1:0 in Führung, und genau dieser Treffer war für Naderer der Türöffner. „Danach konnten wir unser Spiel gut durchziehen und unseren Matchplan verfolgen“, erklärte der Trainer. Die SG bekam damit früh jene Sicherheit, die in so einem Spiel oft entscheidend ist. Aschbach hielt zwar dagegen, doch die SG blieb in der Spur und legte in der 25. Minute nach, als Elias Sponseiler das 2:0 erzielte. So ging es mit einer klaren Führung in die Pause, die sich die Heimelf aus Sicht ihres Trainers mit einem konzentrierten Beginn und einer klaren Linie im Spiel selbst erarbeitet hatte.
Entscheidend war dann auch, dass die SG nach dem Seitenwechsel nicht zurückschaltete. „In der zweiten Halbzeit sind wir gut aus der Kabine gekommen und konnten den Matchplan weiterführen“, sagte Naderer. Genau das zeigte sich sofort auf der Anzeigetafel. In der 47. Minute erhöhte erneut Elias Sandhofer auf 3:0, ehe Ralf Rainbacher in der 55. Minute per Elfmeter auf 4:0 stellte. Naderer beschrieb den Treffer zum 1:0 als Folge eines „guten Steckpasses“, den Sandhofer ins lange Eck schob. Das 2:0 nannte er ein „sehr gut herausgespieltes Tor“ nach einem Stanglpass. Und auch das 3:0 blieb ihm in Erinnerung: eine Flanke, „schön per Kopf verwertet“, wieder von Sandhofer. Die Heimelf nutzte damit genau jene Phasen, in denen das Spiel auf die eigene Seite kippte.
Für Naderer lag der Unterschied aber nicht nur in den vier Treffern, sondern vor allem in der Art, wie seine Mannschaft das Spiel annahm. „Besonders gut hat funktioniert, dass wir in den Zweikämpfen so präsent waren. Im Mittelfeld hatten wir eigentlich fast alle zweiten Bälle, insbesondere in der ersten Halbzeit“, sagte der Trainer. Dazu kam aus seiner Sicht ein geschlossener Auftritt der ganzen Mannschaft. „Das ganze Kollektiv war überragend heute. Es hat jeder seinen Beitrag zu diesem Sieg geleistet.“ Aschbach stellte er trotz der Niederlage ein gutes Zeugnis aus. Die Gäste hätten „einen sehr guten Kader“, seien „enorm stark im Kurzpassspiel“ und hätten Stürmer, die die Bälle gut festmachen. Für diesmal sah Naderer den Ausschlag aber klar auf der eigenen Seite: „Wir wollten den Sieg einfach mehr. Wir waren spritziger und haben mehr Zweikämpfe gewonnen.“
Ganz ohne Makel blieb der Nachmittag für die Gastgeber allerdings nicht. Nach dem 4:0 ließ die SG noch zwei Gegentreffer von Tobias Lehner zu, der in der 67. Minute zum 4:1 und in der Nachspielzeit auf 4:2 verkürzte. Naderer sprach dabei von Gegentoren, „die unnötig waren“, ohne dass das den Gesamteindruck des Auftritts noch wesentlich verändert hätte. Insgesamt bezeichnete er die Partie als „hart umkämpftes Spiel mit harten Zweikämpfen auf beiden Seiten“, zugleich aber auch als Begegnung ohne größere Aufreger. Es habe „keine strittigen Situationen“ und auch „keine Rotdiskussionen“ gegeben. Die Leistung des Schiedsrichters nannte er im Großen und Ganzen „solide“. Unter dem Strich blieb damit ein Heimsieg, den sich die SG vor allem mit dem frühen Treffer, der starken Phase nach der Pause und viel Präsenz im Zentrum verdient hatte.