hat sich der SCU Ardagger anders vorgestellt. Zwar greift die von Neo-Trainer Andreas Gutlederer geforderte offensivere Spielweise, doch die Strudengauer hadern derzeit mit dem Glück und mit vermeidbaren Gegentoren. So steht Ardagger nach starkem Beginn mittlerweile am vorletzten Platz und hat die letzten drei Spiele in Folge verloren. Sektionsleiter Wolfgang Riesenhuber ist mit dem Saisonauftakt natürlich nicht zufrieden: "Sicher haben wir uns das anders vorgestellt und sind enttäuscht. Die letzten Spiele sind aber auch sehr unglücklich verlaufen."
Trotz des schwachen Saisonstarts hält der SCU Ardagger weiter an Trainer Andreas Gutlederer fest, wie Wolfgang Riesenhuber bestätigt: "Der Trainer steht überhaupt nicht zur Diskussion. Er hat den Weg, offensiver zu spielen, eingeschlagen und den werden wir jetzt auch gehen." Riesenhuber räumt allerdings ein, dass man in den nächsten Spielen versuchen wird, wieder mehr von hinten heraus zu spielen und nicht mehr ganz so offensiv zu spielen wie zuletzt. An Verstärkungen für den Winter denkt man in Ardagger noch nicht, große Sprünge sind aber ohnehin nicht möglich, bestätigt Riesenhuber: "Wir müssen uns das erst anschauen. Aber wir können sowieso nur Spieler auswechseln, alles andere ist finanziell nicht möglich."
Am Sonntag trifft Ardagger auswärts auf die SKN Amateure und hofft dort die guten Leistungen endlich wieder in Punkte umsetzen zu können.
von Redaktion