
Im Spiel zwischen SV Leobendorf und ASK Bad Vöslau traf der Tabellenneunte auf den Fünftplatzierten. Die Lackner-Elf konnte aus den letzten beiden Partien vier Punkte mitnehmen und wollten zuhause gegen die Gastmannschaft aus Bad Vöslau das Punktekonto erhöhen.
Führung für die Heimelf
In der ersten Viertelstunde standen beide Teams kompakt in der Defensive
und trauten sich nicht recht, das Angriffsspiel zu forcieren. Aus einer
gesicherten Abwehr heraus, versuchten die Mannschaften das Spiel zu
gestalten. Doch Chancen gab es dabei für die 250 Zuseher noch nicht zu
bestaunen. Erst nach einer halben Stunde nahm das Spiel etwas an Fahrt
auf und die heimischen Anhänger durften zum ersten Mal jubeln. Kapitän
Mario Botaha reagierte nach einem Gestocher im 16er am schnellsten und
erzielte den 1:0 Führungstreffer für die SV Leobendorf (31.).
Ausgeglichenes Spiel weiterhin offen
Die Gäste steckten danach allerdings nicht auf und spielten weiterhin
munter mit. Das Engagement wurde dann kurz vor der Halbzeit auch
belohnt, als Christian Wittmann einen gut geführten Konter mit einem Tor
abschließen konnte (44). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Mayr die
erste Halbzeit ab und es ging mit einem Spielstand von 1:1 in die
Kabinen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas besser ins Spiel
und konnten nach 59. Minuten den Führungstreffer erzielen. Abermals
Christian Wittmann schoss mit einem sehenswerten Weitschuss zum 2:1 für
die Gäste ein.
Bad Vöslau mit komfortabler Führung
Nur acht Minuten später sorgte dann Jochen Wöhrer für die
Vorentscheidung und stellte mit seinem Treffer auf 3:1 aus Sicht der
Kreuz-Elf (67.). Nach dem komfortablen Vorsprung verteidigte die
Gastmannschaft das Ergebnis, während die Leobendorfer versuchten, noch
einmal zurück ins Spiel zu kommen. Der 3:2 Anschlusstreffer durch Lukas
Stetter fiel allerdings zu spät (88.). In einem torreichen Spiel setzte
sich der ASK Bad Vöslau auswärts gegen die SV Leobendorf mit 3:2 durch.
Peter Lackner, Trainer Leobendorf
„Die Niederlage war unverdient, da
wir in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft waren. Bad Vöslau
hat nur reagiert und wir hatten 2, 3 gute Möglichkeiten. Da hätte es
schon 2:0 oder 3:0 stehen können. Durch einen schweren Fehler haben wir
kurz vor der Pause dann das 1:1 erhalten. Das war ein sehr bitterer
Zeitpunkt, aber wir wollten weiter Gas geben, doch durch einen
Tormannfehler gerieten wir in einen 2:1 Rückstand. Das war dann ein
Schlag ins Gesicht und danach brauchten wir sehr lange, um wieder ins
Spiel zu finden. Der Anschlusstreffer zum 2:3 fiel dann auch zu spät,
Bad Vöslau hat die Zeit dann clever runtergespielt. Aber letzten Endes
hat heute die glücklichere Mannschaft gewonnen.“
von Stefan Fastlabend