Spielberichte

Sipkas Goldtor sichert Leader Ebreichsdorf den nächsten Triumph!

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Freitagabend empfing der SV Langenrohr den ASK Ebreichsdorf. Der Erstgenannte ging als klarer Außenseiter in das Kräftemessen. Er nahm die Partie als Vorletzter in Angriff. Der Nachzügler hatte in den vier jüngsten Matches nur ein einziges Pünktchen eingefahren. Nun reiste auch noch der große Titelfavorit an. Das versprach nichts Gutes. Die Gäste waren in den zehn vergangenen Runden zu beeindruckenden sieben Siegen gekommen. Nun konnten sie sich mit einem weiteren Erfolg zumindest vorübergehend ganz allein an die Spitze setzen. Das klappe. Der Tabellenführer behielt ohne Gegentreffer die Oberhand.

Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Remis zur Pause

Rund 350 Zuschauer fanden sich zu dem Schlager ein. Die ortsansässigen Fans ließen sich durch den Blick auf das Klassement nicht entmutigen. Bekanntermaßen ist ja in einem einzigen Match alles möglich. Bei einem passenden Spielverlauf bog der David schon oft genug den Goliath. Auf lautstarke Unterstützung durften sich die Burschen wie gewohnt verlassen. Und dann machte den Anhängern noch ein weiterer Umstand Mut. Der Club nahm zu Beginn der Woche einen Wechsel auf der Betreuerbank vor. Legende August Baumühlner feierte nach seiner erst im Sommer angetretenen Fußballpension ein Comeback. Da musste beim Auswärtsteam erstrecht Vorsicht geboten sein. Der altbekannte Neo-Coach schickte seine Jungs topmotiviert sowie mit klaren taktischen Vorgaben auf den Rasen. Das machte sich absolut bezahlt. Die angereiste Truppe tat sich schwer, den Klassenunterschied auf den Rasen zu bringen. Sie kontrollierte zwar das Geschehen, zu Toren reichte es jedoch nicht. Mit dem Stand von 0:0 beendete der Referee den Durchgang.

Underdog gerät ins Hintertreffen

Bei den Hausherren überwog in der Kabine wohl die Zufriedenheit. Auf der Gegenseite gestaltete sich die Situation wahrscheinlich nicht so. In der Vorwärtsbewegung erwartete man sich da wohl mehr an Gefahr. Von dem her kam es Trainer Zeljko Ristic absolut gelegen, dass mit Marco Djuricin ein absoluter Unterschiedsspieler nach seiner Verletzung auf ein Comeback brannte. Eine massivere Offensivpower musste her, also wurde der Striker nun tatsächlich ins Rennen geworfen. So ein Tausch bewirkt natürlich auch beim Kontrahenten etwas. Immerhin hat der Angreifer auf seiner Visitenkarte Stationen wie Red Bull Salzburg, Sturm Graz, Hertha BSC oder Brentford stehen. Sofort beschäftigte er die Verteidiger. Damit öffneten sich Räume für seine Nebenleute. Eine Stunde zeigte die Matchuhr, als der Schachzug seine volle Wirkung entfaltete. Ognjen Sipka sorgte für die Führung. Eiskalt drosch er die Wuchtel unter die Latte. Sehr zum Ärger für die Langenrohrer, die nun um den Lohn ihrer Arbeit gebracht wurden. In der Folge probierten sie alles, um den Rückstand zu egalisieren. Dabei kam ganz klar ans Tageslicht, dass nur eine limitierte Durchschlagskraft vorhanden ist. Da auch der ASK weitere Chancen ungenützt ließ, blieb es bei dem knappen Vorsprung für die Ebreichsdorfer. Als der Schiedsrichter abpfiff, wies sie die Tabelle als alleinigen Leader aus. Mit einem entsprechend breiten Grinsen trat der Spitzenreiter die Heimreise an.

Stimme zum Spiel

Zeljko Ristic (Trainer ASK Ebreichsdorf):

„Wie ich es erwartete, liefen die Heimischen unter August Baumühlner extrem bissig auf. Speziell nach dem Seitenwechsel zeigten auch meine Burschen ihre kämpferische Seite. Dieses Attribut ist in der Liga ganz besonders notwendig. Wir erledigten eine weitere schwierige Aufgabe. Der Sieg fällt wohl unter die Kategorie eines dreckigen Erfolgs.“

Der Beste: Fabian Klug (Verteidigung ASK Ebreichsdorf)