Spielberichte

Die SKU Amstetten Amateure siegen und reichen die rote Laterne weiter!

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Samstagnachmittag empfingen die SKU Amstetten Amateure den SC Retz. Der Erstgenannte nahm das Kräftemessen als Schlusslicht in Angriff. Mit nur mageren sechs Pünktchen zierte er das Tabellenende. Es wurde also höchste Zeit für den zweiten Saisonerfolg. In den beiden jüngsten Runden hatte das Team jeweils wieder eine Pleite bezogen. Nun traf es auf eine Top Five Mannschaft, die letzte Woche sogar zu einem Remis bei Wr. Neustadt gekommen war. Dieses Mal schaute kein Punktgewinn raus. Die Heimischen setzten sich nämlich zu Null durch.

Gestapelte Bälle auf Rasen

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Hausherren legen vor

Rund 110 Zuschauer lockte der Vergleich in das Ertl Glas-Stadion. Die ortsansässigen Fans fanden sich mit dem klaren Plan ein, ihre Burschen lautstark zu pushen. Sie spürten, dass diese bedingungslose Unterstützung mehr denn je gefragt ist. Nur gemeinsam kann man den Karren aus dem Dreck ziehen. Der Support verlieh der Truppe von Trainer Gernot Krimberger Flügel. Sie ging von Beginn weg an ihre Grenze. Und dann präsentierten sich die Jungs sogar noch äußerst effektiv. Gerade eine Viertelstunde stand auf der Matchuhr, als Matthias Jakob Gressenbauer seine Farben in Front brachte. Sensationell, was sich da auf der Tribüne abspielte. Der Lärmpegel stieg gehörig an. Im Anschluss machte das der Underdog sehr geschickt. Er nahm den Schwung mit. Gleichzeitig achtete der Außenseiter darauf, ja nicht zu überpowern. Kontersituationen für den Kontrahenten mussten jedenfalls vermieden werden. Das klappte im Prinzip nicht schlecht. So trat der Gastgeber die Pause mit der minimalen Führung im Rücken an.

Nachzügler legt nach

Das bisher Gebotene durfte den Heimischen Mut verleihen. Es beeindruckte, wie sie den Favoriten forderten und ihm die Schneid abkauften. Nun lautete das Credo, an die Performance anzuschließen. Anders gestaltete sich die Situation bei den Retzern. Da hatte man in der Kabine ganz klar die Notwendigkeit einer Leistungssteigerung realisiert. Auch personaltechnisch reagierten die Verantwortlichen. Georgi Marincheshki streifte sich das Trikot über und sollte für zusätzliche Gefahr sorgen. Der Gegner zeigte sich nicht wirklich beeindruckt. Er schloss nahtlos an die vorige Hälfte an. Und erneut meinte es der Spielverlauf richtig gut mit ihm. Es dauerte wieder lediglich eine relativ kurze Zeit, bis er ein Goal bejubelte. In der 63. Minute nämlich netzte Tolga Öztürk. Das Auswärtsteam sah seine Felle davonschwimmen. Schleunigst war eine Reaktion gefragt. Es zog mit der Einwechslung von Stürmerroutinier Jan Schulmeister eine finale Trumpfkarte. Der erfahrene Striker weiß grundsätzlich noch immer, wo sich der Kasten befindet. Die Verteidigung der Hausherren werkte an dem Tag aber echt ohne gröbere Schnitzer. Der Umstand ermöglichte ihnen, das Ergebnis tatsächlich ins Ziel zu bringen. Mit dem Abpfiff lagen sich die Spieler von Amstetten in den Armen. Es fiel ihnen ein Stein vom Herzen. Mit dem Triumph setzten sie sich auf den vorletzten Platz in der Tabelle. Der Anschluss an das hintere Mittelfeld des Klassements ist hergestellt.

Stimme zum Spiel

Gernot Krimberger (Trainer SKU Amstetten Amateure):

„Ich freue mich. Man darf nicht vergessen, dass wir es mit einer richtig starken Mannschaft zu tun hatten. Vor dem 1:0 rettete uns in einer Situation zum Glück die Latte. Mit der Führung gaben wir dann den Ton an. Bereits in der vergangenen Woche waren wir bei Hohenau trotz der Niederlage mindestens gleichwertig gewesen. Dieses Mal belohnten sich die Jungs. Es muss uns einen Schub für die weitere Saison geben.“

Der Beste: Matthias Jakob Gressenbauer (Sturm SKU Amstetten Amateure)