Nach einem intensiven Heimauftritt zeigte sich Vahid Halilovic, Trainer des FC Gänserndorf-Süd, erleichtert und stolz. In der 2. Klasse Marchfeld gegen den SC Breitensee betonte er vor allem den Zusammenhalt und die disziplinierte Umsetzung der Vorgaben. Die Partie war aus seiner Sicht weniger von spielerischem Glanz als von kollektiver Arbeit geprägt – und der knappe Ausgang passte dazu. „Das Ergebnis war in Ordnung“, sagte Halilovic. Zugleich wollte er die Lage nicht überhöhen: Verletzungen prägen den Alltag, doch die Mannschaft habe die Aufgabe angenommen und als Einheit reagiert.

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Halilovic ordnete den Auftritt klar ein: „Gemeinsam haben wir verteidigt, gemeinsam haben wir angegriffen.“ Einzelne Akteure wollte er nicht hervorheben, stattdessen stellte er den Kollektivgedanken über alles: „Ich ziehe den Hut vor der ganzen Mannschaft. Alle waren gut eingestellt und es hat bei der gesamten Mannschaft alles geklappt.“ Diese Haltung prägte den Ton nach dem Schlusspfiff – Respekt vor der eigenen Disziplin und dem Miteinander, das den Unterschied machte.
Die personelle Lage bleibt herausfordernd. „Es gibt einige verletzte Spieler und dadurch kämpfen wir den ganzen Winter“, schilderte Halilovic und sprach eine besonders bittere Diagnose an: „Die Ausfälle hat man gemerkt, weil ein offensiver Spieler – ein toller Junge – sich im letzten Freundschaftsspiel einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das ist für uns ein wirklich großer Verlust in der Offensive.“ Umso höher bewertete er die Reaktion seines Teams: „Die Mannschaft hat heute wirklich super umgesetzt, zusammengehalten und die taktischen Aufgaben zu 100 Prozent erfüllt. Hut ab und Gratulation an meine Mannschaft.“
In der Bewertung heikler Momente blieb der Trainer deutlich, ohne nachzukarten: Aus seiner Sicht gab es zwei hundertprozentige Elfmeter für Gänserndorf-Süd – „aber das ist okay, wir haben drei Punkte geholt und das reicht uns“. Sportlich setzte Gänserndorf-Süd das entscheidende Zeichen in der 29. Minute: Steve Boldea stellte auf 1:0 – ein Treffer, der dem kollektiven Matchplan in die Karten spielte. Den Abschluss machte Halilovic mit einer Geste des Respekts: „Ich gratuliere dem SC Breitensee und wünsche alles Gute.“ Zugleich hielt er fest, dass trotz des gelungenen Auftritts weiter Arbeit wartet: „Ergänzungen und Verbesserungen gibt es immer, aber heute will ich dazu keine Stellung abgeben, weil wir aufgrund unserer verletzten und kranken Spieler noch einiges zu arbeiten und zu kämpfen haben.“