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3:4 zum Auftakt: SC Breitensee hadert "unsichere Defensive trifft auf effiziente Offensive"

ASKÖ Strasshof SV
SC Breitensee

Zum Start in die 2. Klasse Marchfeld hat ASKÖ Strasshof SV gegen SC Breitensee ein wildes 4:3 geholt. Breitensees Sektionsleiter Mathias Pinsolitsch sah trotz drei eigener Treffer den entscheidenden Unterschied in der Absicherung: "Eine effiziente Offensive trifft auf eine unsichere Defensive." Dass seine Mannschaft nach vorne immer wieder Lösungen fand, machte die Auftaktniederlage aus seiner Sicht nur noch ärgerlicher.

Bällesack

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SC Breitensee antwortete zweimal, lag zur Pause aber wieder hinten

Vor der Kampfmannschaft hatte die Reserve des SC Breitensee auswärts 2:0 gewonnen, und genau diesen Schwung hätte Mathias Pinsolitsch auch gern im Hauptspiel gesehen. "Wir haben gehofft, dass die Kampfmannschaft den Drive vom Reservespiel mitnimmt", sagte der Sektionsleiter. Stattdessen geriet der SC Breitensee schon in der 9. Minute in Rückstand, als Daniel Suppan das 1:0 für ASKÖ Strasshof SV erzielte. Die Antwort kam allerdings sofort, denn nur eine Minute später stellte Lubomir Gogolak auf 1:1. Damit war früh zu sehen, dass der SC Breitensee offensiv in der Partie war, defensiv aber nie richtig zur Ruhe fand. In der 30. Minute brachte ein unglückliches Eigentor von Lukas Hellmuth - Schirnhofer den ASKÖ Strasshof SV wieder nach vorne, ehe Richard Kohl in der 37. Minute noch einmal ausglich. Kurz vor der Pause schlug ASKÖ Strasshof SV aber erneut zu: Daniel Suppan stellte in der 43. Minute auf 3:2 und gab den Gastgebern damit den besseren Stand zur Halbzeit.

Der Anschlusstreffer ließ den SC Breitensee hoffen

Auch nach dem Seitenwechsel bekam der SC Breitensee seine Probleme gegen den Ball nicht sofort abgestellt. Schon in der 48. Minute erhöhte Kevin Maritsch auf 4:2 für ASKÖ Strasshof SV, und genau in solchen Momenten sah Pinsolitsch den Kern des Abends. "Defensive Kompaktheit hat uns gefehlt", sagte er und sprach damit die Phase an, in der seine Mannschaft immer wieder hinterherlaufen musste. Gleichzeitig wollte er die Leistung nach vorne nicht kleinreden. Lubomir Gogolak brachte den SC Breitensee in der 60. Minute mit seinem zweiten Treffer wieder auf 4:3 heran, und damit war die Partie wieder offen. Pinsolitsch meinte: "Offensiv sind wir immer wieder gefährlich geworden." Deshalb fiel sein Urteil trotz der Niederlage durchaus kämpferisch aus: "Ein X wäre gerecht gewesen, aber uns hat das Quäntchen Glück gefehlt." Dazu verwies er auch darauf, dass der SC Breitensee zwei bis drei vielversprechende Torchancen liegen ließ.

Links zu anfällig, vorne aber nicht harmlos

Sehr klar fiel auch die Einordnung des Gegners aus. ASKÖ Strasshof SV war für Mathias Pinsolitsch "kompakt und kämpferisch" und nach seiner Wahrnehmung vor allem über die linke Seite besonders gefährlich. Dort habe der SC Breitensee an diesem Abend zu wenig Zugriff bekommen, was sich aus seiner Sicht direkt auf den Spielausgang ausgewirkt habe. Als mögliche Gegenmittel nannte er mehr Aggressivität in der Defensive und "dort und da in der ersten Halbzeit eventuell ein taktisches Foul". Trotz der Niederlage hob Pinsolitsch aber auch einen Spieler aus den eigenen Reihen ausdrücklich hervor. Marcel Illner habe "gekämpft wie ein Löwe" und sei "ein Top-Verstärkung mit viel Potenzial". Gute Besserung wünscht Pinsolitsch an dieser Stelle auch dem neu verpflichtenden Innenverteidiger Lukas Hellmuth-Schirnhofer der aufgrund eines Schlags am Fuss verletzt ausgetauscht werden musste. So bleibt beim SC Breitensee nach dem 3:4 zum Auftakt ein gemischtes Bild: vorne war genug da, hinten fehlte die Abstimmung, und genau dort wird die Arbeit in den nächsten Tagen ansetzen müssen.

2. Klasse Marchfeld: Strasshof : Breitensee - 4:3 (3:2)

  • 60
    Lubomir Gogolak 4:3
  • 48
    Kevin Maritsch 4:2
  • 43
    Daniel Suppan 3:2
  • 37
    Richard Kohl 2:2
  • 30
    Eigentor durch Lukas Hellmuth - Schirnhofer 2:1
  • 10
    Lubomir Gogolak 1:1
  • 9
    Daniel Suppan 1:0