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SV Krummnußbaum: Sektionsleiter Dominik Ledermüller – „Die Stimmung ist tadellos“ und der Trend zeigt nach oben

SV Krummnußbaum

In der 2. Klasse Mostviertel zieht Dominik Ledermüller, Sektionsleiter des SV Krummnußbaum, eine positive Zwischenbilanz: Nach einem schwierigen Saisonstart befindet sich die Mannschaft klar im Aufwärtstrend. In den letzten Runden der Herbstsaison feierte das Team eine Serie von Erfolgen gegen USC Maria Taferl, Wieselburg II, SV Erlauf und Kilb II, ehe sie gegen SU Bischofstetten endete. Mit aktuell 18 Punkten aus zwölf Spielen hält der Verein den Anschluss an das obere Mittelfeld und rangiert auf Platz sieben. Ledermüllers Rückblick vermittelt Aufbruchsstimmung und Zuversicht – getragen von Teamgeist, Disziplin und wachsender Geschlossenheit innerhalb der Mannschaft.

Nahaufnahme: Spieler holt zum Eckball aus. Weiß-grüner Ball, grüne Stutzen

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Neue Struktur und Teamdynamik

Für Dominik Ledermüller bedeutet die laufende Saison einen Neustart: Ein komplett neues Trainerteam und mehrere Neuzugänge mussten zunächst zusammenfinden. „Wir hatten anfangs Startschwierigkeiten, bis sich die Mannschaft wirklich gefunden hat. In den letzten Runden haben wir uns dann stetig gesteigert und verbessert.“ Diese Entwicklung spiegelte sich in den Ergebnissen wider: Auf die Anfangsprobleme folgte eine Serie mit vier Siegen in Folge, bevor sie gegen SU Bischofstetten riss. Der Optimismus überwiegt dennoch.

Besonders die jungen Spieler übernehmen zunehmend Verantwortung und sind immer besser integriert. Legionäre wurden abgegeben, das Team setzt nun vollständig auf heimische Kräfte – ein Kurs, der langfristig Konstanz und Identifikation im Verein fördern soll.

Verletzungssorgen und Rückkehrer

Personell gibt es Licht und Schatten. Einige zentrale Akteure arbeiten nach Verletzungen am Comeback. „Daniel Gruber hat sein erstes Match schon absolviert und ist zurück in der Vorbereitung“, erklärt Dominik Ledermüller. Michael Riedl wird nach seinem Kreuzbandriss voraussichtlich Ende Februar oder Anfang März wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Ebenfalls auf dem Weg zurück ist Helmut Schmidinger, der Anfang März mit leichten Einheiten beginnen soll. „In der Rückrunde werden sie aber wohl noch nicht so viel spielen können“, schränkt der Funktionär realistisch ein. Unabhängig davon bleibt die Förderung der Nachwuchsspieler ein zentrales Anliegen – um die Abhängigkeit von Routiniers zu verringern und nachhaltig ein stabiles Fundament zu schaffen.

Vorbereitung und Ausblick

Die Vorbereitung auf die Rückrunde ist intensiv und vielseitig. „Wir haben vor zwei Wochen begonnen – mit Boxeinheiten, Koordinationstraining und Laufeinheiten“, berichtet Dominik Ledermüller. Erste Tests sind absolviert, unter anderem gegen Ybbs II; die Partie verlief torreich, ging am Ende jedoch verloren. Der Sektionsleiter zeigt sich dennoch zufrieden: „Die Stimmung ist tadellos.“

Das Team arbeitet hart, achtet aufeinander und verfolgt gemeinsame Ziele. Besonders hebt er das Engagement des Trainerteams hervor, das die Spieler sichtbar motiviert. Als bislang stärksten Gegner nennt Dominik Ledermüller SU Bischofstetten mit „super Teamgeist und richtig guter Qualität“. Für die Rückrunde lautet das Ziel klar: an die stabilen Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen, die Nachwuchsspieler weiter zu stärken und die positive Entwicklung fortzusetzen. Trotz bekannter Herausforderungen blickt Krummnußbaum optimistisch auf die kommenden Wochen – getragen von Einsatzfreude, Zusammenhalt und dem Vertrauen in den eingeschlagenen Weg.