Zwischen SV Krummnußbaum und USV Münichreith entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, den Johann Bierbaumer als Duell auf Augenhöhe einordnete. Der Trainer bewertete das 3:3 als gerecht. In der 2. Klasse Mostviertel sorgten hoher Einsatz und ein sonniger Rahmen für spürbare Energie.

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Münichreith setzte rasch ein Zeichen: In Minute 9 stellte Nils Bierbaumer auf 1:0, zur Pause blieb es beim 1:0. Nach Wiederbeginn legte Jozef Tirer in der 56. Minute das 2:0 nach – genau jenes Timing, das der Coach betonte. Seine Einordnung fiel klar aus: „Wir sind in der ersten Halbzeit in Führung gegangen, danach war Krummnußbaum einen Tick stärker. In der zweiten Hälfte war es ähnlich. Wir haben das 2:0 zur richtigen Zeit gemacht und hätten noch nachlegen können“, so Bierbaumer, der das Remis insgesamt als gerecht einstufte.
Krummnußbaum antwortete prompt und doppelt: Pawel Matuszak verkürzte in Minute 58 auf 2:1 und glich in der 75. per Elfmeter zum 2:2 aus.
Die Schlussphase blieb hochspannend: David Hametner stellte in der 78. Minute wieder auf 3:2, ehe Matthias Käfer in Minute 86 zum 3:3 ausglich. Die Atmosphäre beschrieb Bierbaumer so: „Man merkte auf beiden Seiten, dass jederzeit etwas passieren kann. Es war ein Spiel auf Augenhöhe bei bester Sonntagsstimmung – am Ende ein gerechtes 3:3.“
Diskussionen um Entscheidungen blieben für ihn außen vor. Einen Einzelnen wollte er nach diesem intensiven Nachmittag nicht hervorheben: „Ich würde keinen Spieler besonders hervorheben; die ganze Mannschaft hat gekämpft.“ Für die nächsten Wochen nimmt er einen klaren Auftrag mit: „Wir müssen die Mentalität aus diesem Spiel mitnehmen, an uns glauben – jetzt warten drei Heimspiele auf uns.“