In der 2. Klasse Mostviertel hat SU Bischofstetten mit einem klaren 7:1 gegen SKV St. Oswald ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem die Anfangsphase und das 4:1 kurz vor der Pause gaben der Partie aus Sicht der Gastgeber früh die Richtung vor. Sportlicher Leiter Christoph Schagerl sprach nach dem Schlusspfiff von einer Mannschaft, die die Vorgaben des Trainers „von der ersten bis zur letzten Minute“ sehr konsequent umgesetzt habe.

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Christoph Schagerl musste nach dem Abpfiff nicht lange überlegen, wo der Grund für den deutlichen Heimsieg lag. „Wir waren von der ersten Minute über die ganzen 90 Minuten klar spielbestimmend“, sagte der sportliche Leiter von Bischofstetten. Genau so hatte sich das Spiel laut seiner Wahrnehmung auch entwickelt. Schon nach sieben Minuten brachte Danylo Panshyn die Gastgeber 1:0 in Führung. Danach blieb Bischofstetten das aktivere Team, und mit den Treffern von Michal Sojka in Minute 27 und Jakub Slowik in Minute 31 stand früh ein klares 3:0 auf der Anzeigetafel. Schagerl sprach von „super Kombinationsfußball“ und davon, dass seine Mannschaft die Vorgaben des Trainers „bravourös und tadellos“ umgesetzt habe.
Eine Phase, in der St. Oswald besser zur Geltung kam, gab es trotzdem. Nach dem 3:1 durch Rene Kriska in der 40. Minute, das laut Schagerl aus einem „kurzen Abstimmungsproblem“ entstand, konnten die Gäste die Partie für einige Minuten offener gestalten. „Da hat St. Oswald fünf bis zehn Minuten ausnutzen können und hatte zwei, drei Chancen“, schilderte er. Viel länger ließ Bischofstetten das Spiel aber nicht kippen. Noch vor der Pause stellte Sojka mit seinem zweiten Treffer auf 4:1, und genau dieses Tor sah Schagerl als einen ganz wichtigen Moment. „Unsere schnellen drei Tore beziehungsweise das vierte Tor vor der Pause waren ausschlaggebend. Dann war ziemlich klar, dass wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden werden“, sagte er.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Kräfteverhältnis nichts mehr. Bischofstetten blieb am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Jakub Slowik erhöhte in Minute 48 auf 5:1, Thomas Gansberger legte in der 56. Minute das 6:1 nach, und Matthias Schober setzte mit dem Treffer zum 7:1 in der 78. Minute den Schlusspunkt. Für Schagerl passte dabei nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Art und Weise. „Vom Fußballerischen haben wir von der ersten bis zur letzten Minute wirklich super Kombinationsfußball gespielt. Keiner hat nachgelassen, jeder wollte einfach weiterspielen“, sagte er. Einen einzelnen Treffer wollte er trotz der sieben Tore nicht herausheben: „Eigentlich waren alle Tore wunderschön. Es waren einige sehr schöne ausgespielte Tore.“
Gerade deshalb wollte der sportliche Leiter den klaren Heimsieg auch nicht auf einzelne Spieler reduzieren. Für ihn war es „eine super geschlossene Mannschaftsleistung“, und diese Einschätzung zog sich durch seine gesamte Analyse. Gleichzeitig stellte er klar, dass St. Oswald trotz des deutlichen Resultats nicht aufsteckte. „St. Oswald hat nie aufgegeben. Auch wenn das Ergebnis klar ist, sie haben nie aufgegeben“, betonte Schagerl. Dass Bischofstetten am Ende dennoch so klar gewann, führte er vor allem auf den eigenen starken Tag zurück. „Unser Kombinationsfußball ist einfach aufgegangen“, sagte er. Auch rund um die Spielleitung gab es für ihn keinen Anlass zur Kritik: Der Schiedsrichter habe die Partie „sehr gut unter Kontrolle“ gehabt. Für Bischofstetten bleibt damit ein Auftritt, der vom frühen 1:0 bis zum Schlusspfiff stimmig wirkte.