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ASV Hinterbrühl-Coach Clemens Maurer: „In der Rückrunde wollen wir mehr Punkte holen“

ASV Hinterbrühl

In der 2. Klasse Ost-Mitte blickt Clemens Maurer, Trainer des ASV Hinterbrühl, auf eine intensive erste Saisonhälfte zurück. Nach elf Runden liegt seine Mannschaft mit zehn Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Zuletzt gab es ein 3:3 gegen den SC Ebergassing, gefolgt von Niederlagen beim SC Achau, gegen den SV Mitterndorf und beim SC Brunn/Geb. II. Dazwischen feierte Hinterbrühl einen wichtigen Sieg gegen den SC Moosbrunn – ein Lichtblick in einem wechselhaften Herbst. Im Interview spricht Clemens Maurer offen über Neuzugänge, Ausfälle und die Ziele für die Rückrunde.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Ein positives Mannschaftsgefüge trotz durchwachsener Ergebnisse

„Gut funktioniert haben sicher die neuen Spieler, die wir im Sommer geholt haben“, so Clemens Maurer. Besonders betont er den gewachsenen Zusammenhalt im Team, der sich im Laufe der Saison weiter gefestigt habe.

Auch wenn die Resultate nicht immer den Spielverläufen entsprachen, sieht der Trainer die Entwicklung positiv: „Wir haben gute Spiele absolviert, leider nicht immer die Ergebnisse geholt, die wir vielleicht hätten holen können.“ Nach starkem Start fehlte in einigen engen Partien das nötige Spielglück – wichtiger für Clemens Maurer ist jedoch das stabile Mannschaftsklima.

Neue Gesichter und ein bitterer Ausfall

Fünf Neuzugänge kamen im Winter dazu, um den Kader breiter aufzustellen. „Hervorzuheben ist ein Rückkehrer aus dem eigenen Nachwuchs“, erklärt Clemens Maurer. Zudem stießen zwei junge Spieler nach längerer Pause sowie zwei erfahrene Akteure aus einer anderen Liga zum Team.

Gleichzeitig gab es schmerzliche Abgänge: „Philipp Witthöft und Nicolas Dietz haben den Verein verlassen. Beide waren lange bei uns, entsprechend schade ist ihr Abschied.“ Besonders trifft den Klub der Verlust von Gabriel Bayer, der nach einem Kreuzbandriss seine Karriere beenden muss. „Das ist natürlich sehr schade für uns und ein herber Verlust für die Mannschaft“, meint Clemens Maurer, betont aber, dass ansonsten alle verletzten Spieler wieder einsatzbereit seien.

Ein Blick nach vorne – und auf die Konkurrenz

Auf die Frage nach den stärksten Gegnern in der bisherigen Saison nennt Clemens Maurer den SC Brunn/Geb. II, der ihn besonders beeindruckt habe: „Eine sehr kompakte Mannschaft, die offensiv wie defensiv sehr gut gearbeitet hat.“ Der Respekt ist groß, doch der Hinterbrühler Coach zeigt sich optimistisch: „Ziel ist es auf jeden Fall, dass wir eine bessere Rückrunde spielen. Wir wollen mehr Punkte machen als in der Hinrunde.“

Mit der verbesserten Personalsituation, einer gefestigten Teamchemie und viel Motivation will Hinterbrühl die kommenden Aufgaben selbstbewusst angehen. Nach zehn Punkten aus elf Spielen ist dieses Ziel ehrgeizig, aber erreichbar – und mit den Rückkehrern sowie den neuen Kräften stehen die Chancen gut, dass sich die laufende Aufbauarbeit am Ende der Saison auch in der Tabelle widerspiegelt.