Spielberichte

Manfred Kusch (SV Mitterndorf): „Wir müssen die Tore machen – dann ist vieles möglich“

SV Mitterndorf

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat sich Manfred Kusch mit seinem SV Mitterndorf nach elf Saisonspielen auf den dritten Tabellenplatz mit 20 Punkten vorgearbeitet. Nach einem schwierigen Start zeigte das Team eine deutliche Aufwärtstendenz und sammelte zuletzt vier Siege in Serie – darunter überzeugende Erfolge gegen FSV Fortuna Mödling, auswärts beim ASV Hinterbrühl sowie daheim gegen FC Laxenburg. Zum Abschluss des Herbstes gelang auch auswärts beim SC Münchendorf ein starker Erfolg. Der Rückblick des Trainers fällt entsprechend positiv, aber auch selbstkritisch aus – mit klarem Blick darauf, was in der zweiten Saisonhälfte noch besser werden muss.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Vom Fehlstart zum Formhoch

„Unser Start war ein bisschen schwierig, wir sind nicht so gut in die Saison reingekommen“, beschreibt Manfred Kusch den Auftakt. Tatsächlich lag Mitterndorf nach den ersten Spieltagen noch im Tabellenmittelfeld, ehe ein kontinuierlicher Aufwärtstrend einsetzte. Die Niederlage bei SC Brunn/Geb. II brachte zwar keinen Punktgewinn, markierte aber eine Wende im Auftreten der Mannschaft.

Danach folgten fünf ungeschlagene Partien und vier Siege am Stück. „Wir haben uns verbessert und sind in der Tabelle nach oben geklettert. Was immer gut funktioniert, ist bei uns der Zusammenhalt“, so der Trainer weiter. Der Lohn: Rang drei hinter SC Achau und SC Brunn/Geb. II – eine ideale Ausgangslage für das Frühjahr.

Teamgeist und Personal im Fokus

Im Gespräch lobt der Coach die Stimmung im Team: „Momentan schaut’s gut aus. Die Vorbereitung läuft, es sind harte Wochen, aber die Stimmung ist sehr gut.“ Die beeindruckende Serie gelang trotz eines verletzten Innenverteidigers, dessen Genesung laut Kusch gut voranschreitet. „Wir können aktuell aus dem Vollen schöpfen, verletzte Spieler vom Herbst sind wieder voll fit.“ Besonders hob er die Rolle erfahrener Leistungsträger hervor: „Unsere erfahrenen Spieler wie Georg Hauer sind ganz wichtig für uns in der Kampfmannschaft, bringen viel Erfahrung und sind schon lange im Fußballgeschäft dabei.“

Auch personell wurde gezielt nachjustiert: Nach einem Abgang im Tor verstärkte sich der Verein mit zwei Neuzugängen. „Ansonsten ist der Kader zu 90 Prozent gleich geblieben“, betont Kusch.

Analyse der Hinrunde und Ziele fürs Frühjahr

Auf die Frage nach besonders starken Gegnern denkt Kusch sofort an SC Brunn/Geb. II: „Die waren bärenstark, super Pressing, starkes Spiel mit dem Ball – an dem Tag war ihr Stürmer überragend.“ Für die eigene Mannschaft will er diesen Ehrgeiz zum Maßstab nehmen: „Wir müssen die Tore machen, das müssen wir verbessern. Wenn das funktioniert, ist uns das eine oder andere möglich.“ Die Richtung stimmt dabei eindeutig: Vom siebten Rang am Saisonbeginn bis hinauf auf Platz drei zeigt die Trendlinie klar nach oben.

Auch abseits des Platzes ist Konstanz das Stichwort. „Es ist alles beim Alten geblieben, so wie es im Herbst war. Nichts Neues“, sagt Kusch über die Strukturen im Verein. Für die bevorstehende Frühjahrssaison formuliert er einen einfachen, aber ehrgeizigen Plan: „Wir freuen uns auf die Frühjahrssaison und werden versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen.“

Blick nach vorne

Mit einer stabilen Basis aus mannschaftlicher Geschlossenheit, gestärktem Selbstvertrauen und einer klaren taktischen Linie blickt SV Mitterndorf optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Die Entwicklung der letzten Spiele unterstreicht, dass das Team in der Liga mithalten und um die Spitzenplätze mitspielen kann.

Wenn es gelingt, die Effizienz vor dem Tor zu steigern, könnte die Rückrunde sogar noch erfolgreicher verlaufen als der Herbst. Für Manfred Kusch steht fest: „Wenn wir unseren Weg weitergehen, ist in dieser Saison vieles möglich.“