In der 2. Klasse Ost-Mitte hat SC Ebergassing den FSV Fortuna Mödling mit 3:1 niedergerungen und dabei einen wackligen Beginn rasch abgeschüttelt. Trainer Michael Gaderer sah seine Mannschaft nach nervösen ersten Minuten immer besser ins Spiel kommen und führte den Heimsieg vor allem auf den gemeinsamen Auftritt zurück. Zur Pause stand es 1:0, nach dem Seitenwechsel legte Ebergassing nach und ließ sich auch vom Mödlinger Anschlusstreffer nicht mehr aus der Ruhe bringen.

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Die ersten Minuten gehörten aus Sicht des Ebergassinger Trainers klar den Gästen. „Mödling war die ersten zehn bis fünfzehn Minuten viel besser im Spiel“, sagte Michael Gaderer und sprach offen von „Unkonzentriertheit“ und „Nervösheit“ in seiner Mannschaft. Genau in dieser Phase musste Ebergassing erst einmal Ordnung finden. Mit dem Treffer in der 14. Minute bekam die Partie aber eine andere Richtung: Sebastian Schulak verwertete eine Hereingabe in den Strafraum zum 1:0. Von da an sah Gaderer seine Elf immer besser im Spiel. „Ab dann haben wir das Heft in die Hand genommen“, sagte der Trainer, der seine Mannschaft bis zur Pause als das aktivere Team sah.
Nach dem Seitenwechsel setzte Ebergassing sofort nach und erhöhte in der 50. Minute auf 2:0. Rene Jörg traf laut Gaderer „souverän“. Ganz erledigt war die Partie damit aber noch nicht, denn Mödling kam in der 71. Minute durch Nikola Rajkovic auf 2:1 heran. Lange ließ die Antwort der Gastgeber allerdings nicht auf sich warten. Nur vier Minuten später stellte Hidajet Llugiqi den Zwei-Tore-Abstand wieder her und besorgte das 3:1. Gaderer schilderte die Szene als unübersichtige Situation nach einem Einwurf. Über genau diesen Einwurf wurde auf Mödlinger Seite diskutiert, der Ebergassinger Trainer wollte sich dazu aber nicht aus dem Fenster lehnen: Er habe die Ausgangsszene selbst nicht richtig gesehen.
Für Gaderer lag der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften weniger in einer einzelnen Szene als im gesamten Auftreten seiner Elf. „Der Zusammenhalt der ganzen Mannschaft“ sei der entscheidende Punkt gewesen, betonte der Trainer. Ebergassing sei „vom ersten Spieler bis zum letzten Spieler“ als Einheit aufgetreten und habe den Sieg unbedingt gewollt. Dazu kam aus seiner Sicht die Arbeit gegen den Ball. „Aggressiv gegen den Ball zu sein und immer wachsam zu sein, hat schon ganz gut funktioniert“, sagte er. Mödling habe zwar stark begonnen, danach aber „kein richtiges Mittel gefunden“, um Ebergassing noch ernsthaft aus dem Rhythmus zu bringen. Gerade nach der Anfangsphase sah Gaderer sein Team deshalb über weite Strecken klar im Vorteil.
Ganz zufrieden war der Trainer trotz des 3:1 dennoch nicht mit jedem Detail. Verbesserungspotenzial sah er vor allem beim Start in die Partie und im Offensivspiel. „Wir müssen die Konzentration von Haus aus höher halten“, sagte Gaderer, der sich außerdem „mehr Abschlüsse“ wünscht. Die Richtung stimmt für ihn dennoch, auch weil seine Mannschaft aus seiner Sicht ein klares Zeichen gesetzt hat: „Wir wollten zeigen, dass wir da oben in der Tabelle hingehören und dass es bei uns in Ebergassing nicht leicht ist zu spielen.“ Auch für den Unparteiischen fand er nach dem Schlusspfiff positive Worte und sprach von einer „relativ guten Leistung“. Zum Schluss hob Gaderer noch Torschütze Sebastian Schulak hervor und gratulierte ihm ausdrücklich zu seinem Treffer.