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SC Lanzendorf dreht 1:2 zu 3:2 – Peter Reinsperger: „Erster wichtiger Erfolg“

SC Lanzendorf
SC Haslau

Im Duell von SC Lanzendorf mit SC Haslau/Ma. E. in der 2. Klasse Ost beschreibt Peter Reinsperger einen Abend zwischen Kontrolle und Hektik: Vor der Pause klare Vorteile für sein Team, danach eine zerfahrene Partie. Er lobt Einstellung und Umsetzung, sieht beim schnellen Umschalten noch Potenzial. Für die nächsten Runden kündigt er die Rückkehr eines gesperrten Spielers an, rechnet aber zugleich mit zwei verletzungsbedingten Ausfällen – und spricht von einem ersten, wichtigen Erfolg.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

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Vorsprung, Chancen und Kontrolle vor der Pause

Der Trainer ordnete die Anfangsphase als deutlich Lanzendorf-lastig ein. Zusammengefasst sah er vor der Pause klare Vorteile für seine Mannschaft, nach dem Seitenwechsel ein offeneres Geschehen. Lanzendorf kam in den ersten 45 Minuten zu mehreren Großchancen; Reinsperger betonte, man hätte in der ersten Halbzeit durchaus mit 2:0 oder 3:0 führen können – dann wäre es wohl einfacher geworden. In Minute 26 stellte Amir Sabri auf 1:0, mit dieser Führung ging es auch in die Kabinen. Beim Ballbesitz zeichnete Reinsperger ein klares Bild: Lanzendorf dominierte zunächst, später war es ausgeglichener.

Ausgleich, Rückschläge und der späte Dreh

Unmittelbar nach Wiederbeginn kippte die Partie zunächst. In der 46. Minute glich Lukas Steurer zum 1:1 aus, neun Minuten später drehte Matej Trgovcevic das Spiel aus Lanzendorfer Sicht auf 1:2 (55.). Genau in dieser hektischeren Phase hielt Lanzendorf dagegen – und bekam das Momentum zurück: Ein Eigentor von Jan Jahoda in der 70. Minute brachte das 2:2. Nur vier Minuten später krönte Argjent Kajtazaj den Umschwung, als er in der 74. Minute das 3:2 erzielte. Die Abfolge der Treffer unterstrich, wie eng und schwankend der zweite Durchgang verlief: ein Schock direkt nach der Pause, eine knifflige Viertelstunde und ein mental wichtiger Doppelschlag zur erneuten Führung.

Zweikämpfe, auffällige Akteure und der Blick nach vorn

Im physischen und mentalen Duell sah der Coach die Teams „auf Augenhöhe“. Seine Elf habe womöglich davon profitiert, dass der Gegner intern nicht immer einer Meinung war. Individuell hob er beim Kontrahenten einen Akteur hervor, ohne Namen zu nennen: Besonders auffällig sei die Nummer sieben des SC Haslau/Ma. E. gewesen. Mit Blick auf die eigene Leistung betonte Reinsperger Ausrichtung und Haltung: Die Einstellung habe gepasst, die Umsetzung ebenso; beim schnellen Umschalten gebe es dennoch Luft nach oben. Personell zeichnete er ein gemischtes Bild: Ein gesperrter Spieler kehrt zurück, dafür dürften zwei Akteure verletzt ausfallen. Den emotionalen Wert des Abends fasste er so zusammen: Man nehme diesen „ersten wichtigen Erfolg“ mit – und wolle gleich im nächsten Spiel wieder „ein sehr gutes Spiel abliefern“. 

2. Klasse Ost: Lanzendorf : Haslau - 3:2 (1:0)

  • 74
    Argjent Kajtazaj 3:2
  • 70
    Eigentor durch Jan Jahoda 2:2
  • 55
    Matej Trgovcevic 1:2
  • 46
    Lukas Steurer 1:1
  • 26
    Amir Sabri 1:0