In der 2. Klasse Ost setzte sich der SV Prellenkirchen zuhause mit 4:2 gegen den SC Au/Leithagebirge durch. Nach einer turbulenten ersten Hälfte mit zwei Rückständen gaben die Hausherren nach der Pause den Ton an, verpassten zwar einen Elfmeter der zum 2:1 geführt hätte machten den Sack aber in der Nachspielzeit endgültig zu. Obmann Gerald Mutzl lobte Kollektiv und Torhüter – und sprach trotz verdienter drei Punkte von einem über weite Strecken ebenbürtigen Duell.

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Die Partie nahm früh Fahrt auf. Au ging in Minute 8 durch Abdiwali Mohamed mit 0:1 voran, doch Prellenkirchen antwortete prompt: Erdem Yildirim stellte bereits in der 13. Minute auf 1:1. Kurz vor der Pause schien der Gast wieder die Nase vorn zu haben, als Bosko Marinkovic das 1:2 (40.) erzielte. Doch die Heimelf blieb wach und bekam postwendend Hilfe vom Gegner: Mohamed unterlief unmittelbar danach ein Eigentor zum 2:2 (41.). „Zu Beginn war es ausgeglichen. Nach dem Gegentor hatten wir kurz Angst, dass es kippt, aber wir haben schnell ausgeglichen“, sagte Obmann Gerald Mutzl. Zum 2:2 meinte er: „Das Eigentor war fast erzwungen – wenn er den Ball nicht streift, geht er wohl so rein.“ Trotz des offenen Schlagabtauschs war für ihn klar: „In Summe war es für mich ein verdienter 4:2-Sieg.“
Nach der Pause bekamen die Hausherren mehr Zugriff. „Ab der sechzigsten Minute ist es deutlich in unsere Richtung gegangen. Das war unsere Sturm-und-Drang-Phase“, schilderte Mutzl. Die Antwort lieferte wenig später der Führungstreffer: Horvath Stefan traf in Minute 71 zum 3:2. Mutzl hob in diesem Zusammenhang die Defensive und besonders den Schlussmann hervor: „Unser Tormann hatte heute wirklich starke Paraden.“ Prellenkirchen ließ hinten wenig zu und blieb vorne hartnäckig. In der langen Nachspielzeit setzte Petru Bugulet mit dem 4:2 (90.+5) den Deckel drauf. „Mit dem 4:2 war der Sack endgültig zu“, so der Obmann.
Mutzl fand deutliche, faire Worte für den Gegner: „Au war ein ebenbürtiger und fairer Gegner. Wäre es unentschieden ausgegangen, hätten wir uns nicht beschweren dürfen.“ Er sah den Unterschied vor allem in Kondition und Konsequenz nach der Stunde: „Wir hatten mehr Luft und mehr Drang auf den Führungstreffer.“ Die Rahmenbedingungen waren fordernd: „Zu Mittag war es sehr heiß, es gab Trinkpausen.“ Dazu kam eine dünne Personaldecke im Abwehrverbund: „Hinten sind wir ersatzgeschwächt, weil Rudolf Siegel mit Nasenbeinbruch fehlt.“ Auf der Habenseite stand das Miteinander: „Das Kollektiv hat gut funktioniert, jeder hat für den anderen gearbeitet. Luft nach oben gibt es bei der Chancenauswertung.“ Auch der Unparteiische bekam Lob: „Er hat das Match gut geleitet, grobe Fehler gab es keine.“ Unterm Strich bleibt für Prellenkirchen ein verdienter 4:2-Heimsieg und drei Punkte.