Spielberichte

Prellenkirchen dreht nach der Stunde auf und holt sich ein 4:2

SV Prellenkirchen
SC Au/Leithagebirge

In der 2. Klasse Ost setzte sich der SV Prellenkirchen zuhause mit 4:2 gegen den SC Au/Leithagebirge durch. Nach einer turbulenten ersten Hälfte mit zwei Rückständen gaben die Hausherren nach der Pause den Ton an, verpassten zwar einen Elfmeter der zum 2:1 geführt hätte machten den Sack aber in der Nachspielzeit endgültig zu. Obmann Gerald Mutzl lobte Kollektiv und Torhüter – und sprach trotz verdienter drei Punkte von einem über weite Strecken ebenbürtigen Duell.

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Wilde erste Hälfte: Zwei Rückstände, zwei schnelle Antworten

Die Partie nahm früh Fahrt auf. Au ging in Minute 8 durch Abdiwali Mohamed mit 0:1 voran, doch Prellenkirchen antwortete prompt: Erdem Yildirim stellte bereits in der 13. Minute auf 1:1. Kurz vor der Pause schien der Gast wieder die Nase vorn zu haben, als Bosko Marinkovic das 1:2 (40.) erzielte. Doch die Heimelf blieb wach und bekam postwendend Hilfe vom Gegner: Mohamed unterlief unmittelbar danach ein Eigentor zum 2:2 (41.). „Zu Beginn war es ausgeglichen. Nach dem Gegentor hatten wir kurz Angst, dass es kippt, aber wir haben schnell ausgeglichen“, sagte Obmann Gerald Mutzl. Zum 2:2 meinte er: „Das Eigentor war fast erzwungen – wenn er den Ball nicht streift, geht er wohl so rein.“ Trotz des offenen Schlagabtauschs war für ihn klar: „In Summe war es für mich ein verdienter 4:2-Sieg.“

Nach der 60. Minute am Drücker – Zu Beginn Elfer vergeben, Horvath Stefan trifft, Bugulet macht zu

Nach der Pause bekamen die Hausherren mehr Zugriff. „Ab der sechzigsten Minute ist es deutlich in unsere Richtung gegangen. Das war unsere Sturm-und-Drang-Phase“, schilderte Mutzl. Die Antwort lieferte wenig später der Führungstreffer: Horvath Stefan traf in Minute 71 zum 3:2. Mutzl hob in diesem Zusammenhang die Defensive und besonders den Schlussmann hervor: „Unser Tormann hatte heute wirklich starke Paraden.“ Prellenkirchen ließ hinten wenig zu und blieb vorne hartnäckig. In der langen Nachspielzeit setzte Petru Bugulet mit dem 4:2 (90.+5) den Deckel drauf. „Mit dem 4:2 war der Sack endgültig zu“, so der Obmann.

Respekt für Au, Hitze, Ausfälle – und warum der Sieg trotzdem passt

Mutzl fand deutliche, faire Worte für den Gegner: „Au war ein ebenbürtiger und fairer Gegner. Wäre es unentschieden ausgegangen, hätten wir uns nicht beschweren dürfen.“ Er sah den Unterschied vor allem in Kondition und Konsequenz nach der Stunde: „Wir hatten mehr Luft und mehr Drang auf den Führungstreffer.“ Die Rahmenbedingungen waren fordernd: „Zu Mittag war es sehr heiß, es gab Trinkpausen.“ Dazu kam eine dünne Personaldecke im Abwehrverbund: „Hinten sind wir ersatzgeschwächt, weil Rudolf Siegel mit Nasenbeinbruch fehlt.“ Auf der Habenseite stand das Miteinander: „Das Kollektiv hat gut funktioniert, jeder hat für den anderen gearbeitet. Luft nach oben gibt es bei der Chancenauswertung.“ Auch der Unparteiische bekam Lob: „Er hat das Match gut geleitet, grobe Fehler gab es keine.“ Unterm Strich bleibt für Prellenkirchen ein verdienter 4:2-Heimsieg und drei Punkte.

2. Klasse Ost: Prellenkirchen : SC Au - 4:2 (2:2)

  • 95
    Petru Bugulet 4:2
  • 71
    Andreas Balasko 3:2
  • 41
    Eigentor durch Abdiwali Mohamed 2:2
  • 40
    Bosko Marinkovic 1:2
  • 13
    Erdem Yildirim 1:1
  • 8
    Abdiwali Mohamed 0:1