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FC Würnitz-Trainer Goran Popic: „Wir müssen uns für die harte Arbeit endlich belohnen“ – Aufwärtstrend macht Mut

FC Würnitz

In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal zieht Goran Popic, Trainer des FC Würnitz, eine Zwischenbilanz nach einer bewegten Hinrunde. Sein Team liegt aktuell auf Rang 9 und hat in den letzten fünf Partien ein deutliches Auf und Ab erlebt – vom 1:1 gegen UFC Hanfthal über Niederlagen gegen SV Stetteldorf und SU Grabern bis hin zu Siegen gegen USC Fallbach und SC Enzersfeld/W. Zuletzt zeigte der Trend wieder nach oben. Popic spricht im Interview offen über die Stimmung in der Mannschaft, personelle Veränderungen und die Erwartungen an die Rückrunde.

Torwart in grüner Dress beim Abstoß

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Positive Entwicklung in der Hinrunde

Popic blickt auf eine Saisonhälfte zurück, die aus seiner Sicht von zwei klar unterschiedlichen Phasen geprägt war. Nach einem schwierigen Start fand die Mannschaft zunehmend besser ins Spiel: „Im Großen und Ganzen können wir mit der zweiten Hälfte der Hinrunde schon zufrieden sein“, so der Trainer. Jedoch wird es auch ganz wichtig sein die so gennanten 50/50 Spiele auch endlich mal zu unseren Gunsten zu beenden.

Entscheidend sei gewesen, dass sich Stimmung und Spielfreude im Laufe der Wochen verbessert hätten. In der Kabine und auch im Umfeld des Vereins habe man die Wende gespürt – die Resultate in der Schlussphase der Hinrunde spiegeln diese Aufwärtstendenz deutlich wider. Mit zwei Siegen kurz vor der Winterpause habe das Team seine Qualität gezeigt und neuen Mut für die kommenden Aufgaben getankt.

Kaderanpassungen und Start in die Vorbereitung

Der Trainer berichtet, dass es im Winter durchaus Bewegung innerhalb des Kaders gab: „Anhand einiger Abgänge mussten wir reagieren. Vor allem in der Verteidigung haben wir uns sehr gut verstärkt. Im Mittelfeld gab es auch eine Neuverpflichtung und in der Offensive ebenfalls einen Spieler.“ Diese gezielten Nachjustierungen sollen helfen, das Team breiter und stabiler aufzustellen.

Erfreulich für Popic ist zudem, dass die Mannschaft zum Start der Vorbereitung komplett ist: „Aktuell sind alle verletzungsfrei. Wir starten mit voller Mannschaft, mit vollem Kontingent in die Vorbereitung.“ Ein klarer Vorteil, um die neu gewonnenen taktischen und personellen Optionen optimal zu nutzen. Im Betreuerteam oder in der Vereinsstruktur gab es laut Popic keine Änderungen – Kontinuität und Ruhe prägen das Umfeld, was dem FC Würnitz in der Entwicklung zusätzlichen Halt gibt.

Teamgeist als entscheidender Faktor

Für Popic steht die geschlossene Mannschaftsleistung im Mittelpunkt. Einzelne Spieler wollte er nicht hervorheben, sondern betonte die Bedeutung des Teamzusammenhalts: „Die Mannschaft als Ganzes ist hier hervorzuheben, weil die letzten Ergebnisse doch gezeigt haben, was in der Mannschaft steckt.“ Demnach sollen Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und die Bereitschaft, füreinander zu arbeiten, in der Rückrunde den entscheidenden Unterschied machen.

Beeindruckt zeigte sich der Coach zudem von einem Ligakonkurrenten, der im bisherigen Saisonverlauf durch herausragende Individualisten auffiel: „Da sind doch vier, fünf Spieler dabei, die einfach sehr, sehr gut sind.“ Dennoch sieht Popic den Schlüssel zum Erfolg vor allem in der eigenen Leistung. Sein Appell an die Spieler ist deutlich: Alle Spieler müssen vom ersten Momentan an körperlich als auch mental voll da sein und den Einsatz mit Punkten sowie einem besseren Tabellenplatz belohnen. Der Trainer blickt optimistisch nach vorn – mit einer gesunden Mischung aus Selbstvertrauen, Realismus und einem klaren Ziel vor Augen: Würnitz will seine Entwicklung fortsetzen und sich im oberen Tabellendrittel positionieren.