In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat Franz Kurzweil, Obmann des SC Guntersdorf, allen Grund zur Zuversicht. Drei Siege und zwei Unentschieden in den letzten fünf Partien ließen die Mannschaft auf Rang drei der Tabelle klettern. Besonders erfreut zeigt sich Kurzweil über die gelungene Integration mehrerer junger Talente und die stabile Teamstimmung – trotz verletzungsbedingter Ausfälle erfahrener Kräfte. Auch abseits des Spielfelds blickt der Verein in seinem 80. Jubiläumsjahr auf eine solide Struktur; gleichzeitig steht an der Spitze eine geplante personelle Übergabe bevor.

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Die jüngsten Resultate unterstreichen die Formkurve des SC Guntersdorf: Auf ein 0:0 gegen den FC Würnitz folgten Siege gegen den SV Stetteldorf, die SU Grabern und den USC Fallbach. Im abschließenden Herbstduell gegen den SC Enzersfeld/W. trennte man sich erneut 0:0.
Diese Serie ungeschlagener Spiele katapultierte die Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz, nur zehn Zähler hinter der Spitze. Kurzweil betont dabei die Bedeutung des stabilen Kaders: „Wir vertrauen auf unseren Trainer und sind sehr zufrieden mit der Entwicklung bisher.“
Besonders stolz zeigt sich der Obmann auf die Einbindung des Nachwuchses: „Funktioniert hat vor allem die Integration unserer fünf, sechs jungen Spieler, die erst 16, 17 Jahre alt sind.“ Trotz dieser positiven Dynamik nennt Kurzweil auch die verletzungsbedingten Herausforderungen. So laborieren Patrick Schieszling und Christian Hogl immer wieder an gesundheitlichen Problemen, während ein weiterer Routinier nach zwei Kreuzbandrissen noch im Aufbau ist. Diese Mischung aus aufstrebenden Talenten und erfahrenen Kräften prägt die aktuelle Phase des Vereins maßgeblich.
Im organisatorischen Bereich bleibt der Klub ruhig: „Weder Betreuerteam noch Funktionärswesen – alles stabil“, so Kurzweil. Nach über drei Jahrzehnten im Amt kündigt er allerdings an, den Verein im Sommer in neue Hände übergeben zu wollen. Auch das Vereinsjubiläum prägt die nahe Zukunft: „Wir werden heuer 80 Jahre, und ich wünsche mir, dass wir das Vereinsleben weiterführen können – mit unseren Mannschaften, Spielgemeinschaften und der Frauenfußballmannschaft.“
Eine Herausforderung sieht er vor allem im Nachwuchsbereich: Es brauche jemanden, der die Jugendarbeit wieder stärker belebe. Kurzweils Fazit bleibt dennoch zuversichtlich – die sportliche Entwicklung stimmt, das Umfeld ist intakt, und die Basis für nachhaltigen Erfolg scheint gelegt.