In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal richtet Jürgen Lederer, Trainer des SV Stetteldorf am Wagram, den Blick optimistisch nach vorne. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase und teils schwankenden Ergebnissen will seine junge Mannschaft nun Konstanz in ihre Auftritte bringen. Der Herbst war geprägt von Höhen und Tiefen – auf einen Sieg gegen den FC Würnitz folgte etwa eine Niederlage gegen den UFC Hanfthal und zuletzt eine deutliche Auswärtsniederlage beim USC Fallbach. Dennoch bleibt Jürgen Lederer gelassen und betont den Fortschritt seines Teams, das auf einem guten Weg zurück zu mehr Stabilität ist.

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Jürgen Lederer sieht seine Mannschaft im Aufbau: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, haben teilweise sehr gute Leistungen gezeigt, konnten dies aber nicht immer über 90 Minuten halten.“ Es ist eine Phase des Wachsens, in der vor allem die Konstanz noch fehlt. Trotz der Schwankungen bescheinigt der Trainer seinem Team eine positive Entwicklung. Das zeigte sich auch in den vergangenen Spielen, in denen Stetteldorf mit spielerischem Mut auftrat.
Nach einer Niederlage gegen den SC Guntersdorf zeigte die Elf mentale Stärke, gewann eine Woche später eindrucksvoll gegen den FC Würnitz und legte beim klaren Erfolg über die SU Grabern einen weiteren überzeugenden Auftritt hin. Die Ergebnisse spiegeln den Verlauf der Hinrunde wider – von Platz 9 in Runde 1 fiel das Team zwischenzeitlich auf Rang 13, verbesserte sich zuletzt aber wieder auf Platz 11.
Im Gespräch schildert Jürgen Lederer auch die personelle Lage: „Wir hatten im Herbst gegen Ende der Saison einen Verletzten, der ist mittlerweile wieder ins Training eingestiegen. Ein weiterer Langzeitverletzter ist auch schon auf gutem Weg der Besserung.“ Insgesamt blickt das Team also auf eine sich entspannende Kadersituation.
Im Winter gab es drei Abgänge, die laut Jürgen Lederer „mit vier Zugängen sehr gut kompensiert werden konnten“. Damit dürfte die Auswahl in allen Mannschaftsteilen wieder ausgeglichen sein, auch wenn im Betreuerstab noch eine Lücke bleibt: Der Tormanntrainer hat den Verein im Winter verlassen, eine Zwischenlösung wurde jedoch gefunden, bis Ersatz fixiert ist. Diese Umstellungen zeigen, dass sich der Klub auch strukturell stabilisieren möchte und auf Kontinuität im Umfeld setzt.
Auf die Stimmung angesprochen, bewertet Jürgen Lederer die Lage positiv: „In der Mannschaft spüre ich eher Zuversicht, aber natürlich gibt es im Publikum auch kritische Stimmen.“ Der Tenor ist klar – das Team glaubt an sich, die Entwicklung der jungen Spieler steht im Vordergrund. Besonders erfreulich: Alle ziehen im Training voll mit, was in der Wintervorbereitung für spürbare Dynamik sorgt.
Das kommende Trainingslager soll noch einmal zusätzliche Energie freisetzen, um beim Rückrundenstart bestmöglich vorbereitet zu sein. Jürgen Lederer fasst den Moment treffend: „Wir sind intensiv in der Vorbereitung und freuen uns alle auf die kommende Meisterschaft.“ Mit dieser Haltung will Stetteldorf in den nächsten Wochen an Konstanz gewinnen und die positiven Ansätze der letzten Erfolge in nachhaltige Ergebnisse ummünzen. Ob das gelingt, werden die ersten Spieltage der Rückrunde zeigen – doch der Grundton im Lager des Tabellenelften bleibt: geduldig, lernwillig und zuversichtlich.