Der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal-Schlager zwischen dem SC Guntersdorf und dem SV Langenzersdorf endete mit einem klaren 4:0 für die Hausherren. Nach einer heiklen Anfangsphase brachte ein Freistoßtreffer die Guntersdorfer auf Kurs, nach der Pause legten die Gastgeber konzentriert nach und nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt. Obmann Franz Kurzweil sprach anschließend von einer „sehr gut organisierten Abwehrleistung“ als Basis des Erfolgs – und betonte zugleich den Respekt vor einem spielstarken Gegner, der speziell zu Beginn Vorteile hatte.

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Die Partie begann mit einem deutlichen Lebenszeichen der Gäste. „Die ersten zwanzig Minuten haben die Gäste Vorteile gehabt, haben sehr gut nach vorne kombiniert und zwei, drei sehr gute Torchancen gehabt“, schilderte Franz Kurzweil. Und er ergänzte offen: „Wenn wir da in Rückstand geraten wären, wäre das Match anders gelaufen.“ Guntersdorf blieb in dieser Phase jedoch stabil, genau das, was der Obmann später als Schlüssel herausstrich: „Es war über neunzig Minuten eine sehr gut organisierte Abwehrleistung – das war der Grundstein.“ In Minute 34 fiel dann der Türöffner für die Heimischen: Georg Kurzweil versenkte einen Freistoß zum 1:0. „Es war ein Freistoßtor, sehr schön geschossen von meinem Sohn, der als Libero gespielt hat“, so Kurzweil. Dieses 1:0 gab sichtbar Sicherheit, „ab dem Moment haben wir befreiter und mutiger nach vorne gespielt“. Zur Pause stand es 1:0.
Der zweite Durchgang gehörte klar dem SCG. In Minute 53 stellte Lorenz Lehner auf 2:0 und verschaffte seiner Mannschaft das wichtige Polster. Guntersdorf blieb am Drücker, ließ hinten wenig zu und legte in der Schlussphase doppelt nach: Michal Ondica traf in der 77. Minute zum 3:0 und legte in der 87. Minute zum 4:0-Endstand nach. Aus Sicht des Obmanns passte das Bild perfekt zu seinem Eindruck: „Eine solide Abwehrleistung, und die Torchancen, die wir gehabt haben, haben wir wirklich genutzt.“ Gleichzeitig gab sich Kurzweil fair: „Der Sieg mit 4:0 ist vielleicht aus Sicht des Gegners etwas zu hoch ausgefallen, aber es waren wunderschöne Tore.“ Genau dieses Zusammenspiel aus kompaktem Verteidigen und Effizienz vor dem Tor machte am Ende den Unterschied.
Trotz des deutlichen Ergebnisses verteilte Franz Kurzweil reichlich Anerkennung an den Gegner. „Langenzersdorf ist sicher eine spielstarke Mannschaft und hat sehr gute Einzelspieler drinnen, vor allem in der Offensive. Im Kombinationsspiel und im Spielaufbau ist das schon für die zweite Klasse eine sehr starke Mannschaft“, sagte der Obmann. Auch die Schiedsrichterleistung bekam ein gutes Zeugnis: „Wir haben über die neunzig Minuten an der Schiedsrichterleistung nichts auszusetzen. Er hat das Match sehr umsichtig geleitet und nicht zu sehr eingegriffen, nur wenn’s sein musste.“ Für Guntersdorf war es ein kräftiger Dreier in einem engen Spitzenfeld. Kurzweils Fazit fiel dementsprechend rund aus: „Sehr gut organisierte Abwehrleistung, und wir haben unsere Torchancen genutzt – darauf können wir aufbauen.“