In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal feierte der FC Würnitz einen klaren 9:1-Heimsieg über den SU Grabern. Nach einem 4:1 zur Pause legten die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff weiter nach. Matchwinner war Emre Ulusoy mit sechs Treffern, den frühen Torreigen bereitete mehrfach Niklas Hornyak mit vor, dazu kam eine konsequente Mannschaftsleistung. „Es war eine ganz klar einseitige Partie“, sagte Trainer Goran Popic, der nach „schwierigen Wochen“ von einem Auftritt sprach, der gutgetan habe. Weitere Tore erzielten Lukasz Ogrodnik, Lucretiu-Dorin Voda und Patrick Starkl, für Grabern traf Manuel Proksch.

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Würnitz übernahm von Beginn weg das Kommando. Goran Popic beschrieb es so: „Der wichtigste Moment war, dass wir von der ersten Minute an den Takt vorgegeben haben und das bis zum Ende fortgeführt haben. Wir sind konsequent drangeblieben und wurden mit dem ersten, zweiten und dann ganz schnell mit dem dritten Tor belohnt.“ Emre Ulusoy traf in der 22., 27. und 29. Minute binnen weniger Minuten eiskalt zum 3:0. Grabern meldete sich durch Manuel Proksch zwar zum 3:1 (31.) zurück, doch auch da passte der Tenor des Würnitzer Trainers: „Beim Gegentor kann man streiten, ob der Ball wirklich hinter der Linie war.“ Kurz vor der Pause stellte Ulusoy in Minute 40 auf 4:1 – der klare Kurs war gesetzt, zur Halbzeit stand ein sattes Polster.
Popic schilderte eine einfache Marschrichtung für Hälfte zwei: „Die klare Vorgabe in der Pause war, in den ersten zehn Minuten rauszugehen und dem Gegner klarzumachen, dass es heute nichts mehr zu holen gibt.“ Genau das passierte: Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Lukasz Ogrodnik zum 5:1 (48.), damit war die Luft endgültig draußen. Danach trugen sich auch Lucretiu-Dorin Voda (65.) und Patrick Starkl (68.) in die Liste ein, bevor Ulusoy mit einem späten Doppelschlag (84., 87.) sein halbes Dutzend vollmachte. Popic hob dabei die Vorarbeit hervor: „Ganz klar hervorzuheben ist Niklas Hornyak. Er hat zwei Assists zum 1:0 und 2:0 geliefert und vor dem 3:0 den vorletzten Pass gespielt.“ Und zur eigenen Anlage: „Heute lief einfach alles wie am Schnürchen – der Wille und der letzte Pass haben gepasst.“
Neben Torjäger Ulusoy stellte Popic zwei Personalien heraus. Zum einen Assistgeber Hornyak, zum anderen einen Eigenbauspieler: „Ein großes Lob an Adam Ryan. Er ist sehr jung, hat sich durch harte Arbeit den Platz in der Startelf erkämpft – das war heute wie im Bilderbuch. Für sein Alter war das sehr reif, erst sein zweiter Einsatz in der Kampfmannschaft.“ Gleichzeitig blieb der Würnitzer Coach fair gegenüber Grabern: „Ehrlich gesagt: gut. Der Gegner ist wohl in einer schwierigen Phase, aber von der Qualität her stehen die nicht zurecht dort unten.“ Zum Abschluss ordnete er den Kantersieg ein: „Nach der Reorganisation bin ich einfach glücklich über so einen klaren Erfolg. Sechs Tore von Emre sagen eh alles. Es war insgesamt ein super Tag für uns.“ Der Blick geht dennoch nach vorne: „Wir haben noch zwei Spiele. Unabhängig von der Tabelle wollen wir die mit voller Kraft angehen und dann in eine wohlverdiente Sommerpause gehen.“