In der 2. Klasse Steinfeld feierte der SC Lanzenkirchen beim SC Theresienfeld einen soliden 2:0-Auswärtssieg. Nach torloser erster Hälfte legten die Gäste nach der Pause zu: Aleksandar Stojiljkovic traf in Minute 67, Nesar Pireci machte in Minute 84 den Deckel drauf. Sportchef Gerhard Deibl sprach von einem schwierigen Spiel, lobte Laufleistung und Kollektiv und freute sich über drei wichtige Punkte ohne Diskussionen.

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Theresienfeld hielt zu Beginn beherzt dagegen, Lanzenkirchen musste viel investieren und Geduld mitbringen. Sportlicher Leiter Gerhard Deibl brachte die erste Phase klar auf den Punkt: "Es war ein schwieriges Spiel in Theresienfeld. Theresienfeld war gut auf uns eingestellt." Umso wichtiger war für ihn die Zwischenbilanz: "Der wichtigste Moment war, dass wir mit 0:0 in die Pause gegangen sind. Danach konnten wir einen Zahn zulegen." Aus dieser Steigerung heraus fielen die Treffer. In der 67. Minute brachte Aleksandar Stojiljkovic die Gäste in Front, er traf nach einem guten Zuspiel mit einer Einzelaktion zum 0:1. Spät blieb Lanzenkirchen nach einer Pressingsituation am Ball, und Nesar Pireci schob den Ball in der 84. Minute ins lange Eck zum 0:2. Mehr passierte am Ergebnis nicht, auch abseits davon blieb es ruhig. Deibl hatte zum Unparteiischen nur ein knappes Wort: "Nein, da gab es nichts."
Nach dem Schlusspfiff rückte Deibl nicht einzelne Namen, sondern das Team in den Mittelpunkt. "Unsere Laufleistung und das Kollektiv haben heute gepasst", sagte der Sportchef, der die vielen Wege ohne Ball und das gemeinsame Arbeiten betonte. Auch den Gegner würdigte er: "Der Gegner hat zu Beginn sehr beherzt dagegengehalten." Gerade deshalb sah er die torlose Pause als Basis für die Wende nach dem Seitenwechsel. "Wir konnten nach der Pause zulegen", so Deibl, der die Entstehung der Treffer schlicht erklärte: "Das erste Tor war mehr oder weniger eine Einzelaktion nach einem guten Zuspiel." Und zum 2:0 sagte er: "Beim zweiten sind wir nach einer Pressingsituation am Ball geblieben, Nesar Pireci hat den Ball ins lange Eck gelegt." Sein Fazit fiel entsprechend zufrieden aus: "Wir waren sehr zufrieden mit den drei Punkten."
Mit dem Auswärtssieg in Runde 23 sendet Lanzenkirchen ein klares Zeichen an die Konkurrenz: Die Mannschaft kann enge Spiele für sich entscheiden und nach der Pause zulegen. In der aktuellen Tabelle wird der SCL in der 2. Klasse Steinfeld auf Rang zwei geführt, Theresienfeld liegt im soliden Mittelfeld. Das 2:0 ohne Gegentor passt ins Bild einer reifen Auswärtsleistung, bei der die Gäste nicht viel zuließen, ihre Momente in Hälfte zwei aber auf den Punkt nutzten. Deibl hielt den Ball bewusst flach, stellte aber die richtige Reihenfolge klar: erst Arbeit, dann Jubel. Wichtig war ihm, dass die Diskussionen auf dem Platz blieben und es "nichts" zum Schiedsrichter gab. Für Lanzenkirchen zählt nun, die Mischung aus Stabilität, Tempo nach der Pause und mannschaftlicher Geschlossenheit in die nächsten Aufgaben mitzunehmen.