In Runde 24 der 2. Klasse Steinfeld setzte sich der SC Lanzenkirchen mit 6:2 gegen den SV Zillingdorf durch. Ein früher Elfmeter und ein schneller Doppelschlag legten den Grundstein, zur Pause stand es bereits 5:1. Nach dem Wechsel kamen die Gäste noch einmal heran, ehe kurz vor Schluss der Deckel endgültig drauf war. Sportlicher Leiter Gerhard Deibl sah den Schlüssel klar in der starken Anfangsphase und dem hohen Tempo seiner Mannschaft – darauf fußte der verdiente Heimsieg.

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Vom Anpfiff weg war Tempo im Spiel, und genau das hob Gerhard Deibl hervor: „Wir sind mit hohem Tempo gestartet, da hat man gleich gesehen, in welche Richtung es geht.“ Bereits in Minute fünf zeigte der Unparteiische nach einer Aktion an Sandro Mikic auf den Punkt – „der Elfer wurde trocken verwandelt“, so Deibl zum 1:0 durch Mikic. Lanzenkirchen blieb am Drücker, Aleksandar Stojiljkovic sorgte mit Treffern in der 11. und 24. Minute für das frühe 2:0 und 3:0. Zillingdorf meldete sich durch Leon Arno Auer (26.) zum 3:1, doch die Hausherren antworteten prompt: Florian Pauer stellte in Minute 32 auf 4:1, Nesar Pireci legte kurz vor der Pause (41.) das 5:1 nach. Zur Halbzeit war klar: Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel und nutzten ihre Chancen eiskalt.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie einen anderen Rhythmus. „Die erste Halbzeit war sehr gut, wir haben die Tore schön herausgespielt und fertig gespielt. In der zweiten Halbzeit mussten wir leider in der 52. Minute Florian Pauer, den Torschützen zum 4:1, verletzungsbedingt rausnehmen – dann kam der Gegner ein bisschen auf“, erklärte Deibl. Zillingdorf suchte weiter spielerische Lösungen, „wollte Fußball spielen“ und bekam seine Umschaltmomente; einen davon nutzte erneut Leon Arno Auer in der 67. Minute zum 5:2. Lanzenkirchen blieb dennoch stabil und setzte in der Schlussphase den Schlusspunkt: Stojiljkovic schnürte mit dem 6:2 in Minute 88 den Dreierpack. Ein Wort zum Unparteiischen hatte Deibl auch: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut, es gab keine strittigen Situationen.“
In der Zusammenfassung blieb für den sportlichen Leiter der Tenor eindeutig: „Bei hohem Tempo und einem guten Spiel von beiden Seiten haben wir uns durchgesetzt. Tempo und Fußball waren bei uns in der ersten Halbzeit hoch – das war der Unterschied.“ Dass Lanzenkirchen seine starken Phasen konsequent in Tore ummünzte, unterstreichen die Zahlen: Stojiljkovic traf dreimal (11., 24., 88.), Mikic eröffnete per Elfmeter (5.), Pauer und Nesar Pireci legten vor der Pause nach. Für Zillingdorf traf Auer doppelt (26., 67.).
Mit dem klaren Heimsieg behauptet Lanzenkirchen Rang zwei und bleibt mit 43 Punkten dicht an USC Wampersdorf dran. Der Plan für die Schlussphase der Saison ist laut Deibl simpel: „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen.“