Spielberichte

"Wir wollten von der ersten Minute an nichts anbrennen lassen" – Admira tankt Selbstvertrauen

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Admira Wr. N.
SG Ortmann/Oed-Waldegg II

In der 2. Klasse Steinfeld hat SV Admira Wr. Neustadt die SG Ortmann/Oed-Waldegg II klar mit 5:0 besiegt und dabei aus Sicht von Trainer Lukas Grandl fast alles so umgesetzt, wie er es sehen wollte. Vor allem der Druck ab dem Anpfiff und das schnelle 4:0 direkt nach der Pause machten für ihn den Unterschied. Schon das 3:0 zur Pause zeigte, wie klar die Gastgeber die Partie im Griff hatten.

Schiedsrichter hält einen Fußball in der Hand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Der Ton war früh gesetzt

Admira war von Beginn an das aktivere Team und setzte genau das um, was Grandl nach dem Schlusspfiff besonders hervorhob. "Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet, haben von der ersten Minute an hohen Druck entwickeln können", sagte der Trainer. Dazu kam für ihn, dass seine Mannschaft immer wieder zu guten Torchancen kam und den Sechzehner besetzte. Grandl sprach von einer starken zweiten Reihe und von hohen Ballgewinnen, die immer wieder den Weg nach vorne öffneten. Am Spielstand war das rasch abzulesen: Enes Yüksel brachte die Wiener Neustädter in der 22. Minute in Führung, Nikola Frljuzec erhöhte in der 37. Minute auf 2:0 und Marco Lohr legte in der 41. Minute noch vor der Pause das 3:0 nach.

Über die Seite vorbereitet, nach der Pause sofort nachgelegt

Dass die Partie nach dem Seitenwechsel endgültig entschieden war, machte Grandl an einem ganz konkreten Moment fest. "Spätestens nach der Pause mit dem schnellen 4:0 war eigentlich der Deckel drauf", sagte er. Thomas Langer traf in der 46. Minute zum 4:0, und damit war aus Sicht des Admira-Coachs klar, dass der Gegner kaum mehr zurückkommen würde. Marcel Schmidt stellte in der 58. Minute noch auf 5:0. Auch bei der Entstehung der Treffer sah Grandl vieles von dem, was seine Mannschaft vorbereitet hatte. Das 1:0 sei nach einer schönen Kombination über die Seite und einem Querpass gefallen, den Enes Yüksel stark abgeschlossen habe. Überhaupt seien mehrere Treffer über die Seite entstanden, während Admira in der zweiten Hälfte auch Umschaltmomente und Konter gut ausspielte. Besonders heraus hob der Trainer den Treffer von Frljuzec: "Das war ein Traumtor, ein Heber über den Tormann von 30, 35 Metern."

Grandl hebt Wille und Basics hervor

Bemerkenswert war nach diesem klaren Heimsieg vor allem, worauf Grandl in seiner Einordnung das größte Gewicht legte. Er sprach nicht nur über die fußballerische Qualität seiner Mannschaft, sondern vor allem über die Haltung vom Anpfiff weg. "Man hat schon vor der ersten Minute gesehen, dass der Wille da war. Wir wollten die drei Punkte zu Hause und nichts anbrennen lassen", sagte er. Genau darin sah er den entscheidenden Schritt. Für Grandl war wichtig, dass sich seine Mannschaft diesmal nicht bloß auf ihr Können verlassen habe. "Wir haben nicht nur auf unsere Qualität gesetzt, sondern auch die Basics auf den Platz gebracht. Das war dann der Schlüssel zum Erfolg." Für den Trainer war es deshalb "ein Match, so wie man es sich als Trainer vorstellt", weil die Vorgaben sauber umgesetzt worden seien und die Qualität dadurch auch im Spiel sichtbar geworden sei.

Mit Rückenwind ins Spitzenspiel

Über den Gegner verlor Grandl trotz des klaren Resultats keine großen Worte, ordnete die Gäste aber als junge Mannschaft ein, die in dieser Liga nicht immer leicht einzuschätzen sei. "Sie sind immer wieder eine Wundertüte in der Liga, weil aus der Landesliga immer wieder Spieler dazukommen können", meinte er. Gleichzeitig stellte er fest, dass der Spielverlauf für die Spielgemeinschaft alles andere als günstig gewesen sei. Für Admira hat dieser Abend damit eine Bedeutung, die über die drei Punkte hinausgeht. In der Tabelle halten die Wiener Neustädter nun bei 15 Punkten und gehen mit einem klaren Erfolgserlebnis in das anstehende Spitzenspiel bei FC St. Egyden/Stfd. Grandl machte keinen Hehl daraus, wie wichtig dieser Auftritt für die kommenden Tage sein kann: "Für unser Selbstvertrauen war das ideal. Jetzt können wir mit wirklich sehr viel Selbstvertrauen nächste Woche zum Spitzenspiel fahren."

2. Klasse Steinfeld: Admira Wr. N. : Ortmann/Oed-Waldegg II - 5:0 (3:0)

  • 58
    Marcel Schmidt 5:0
  • 46
    Thomas Langer 4:0
  • 41
    Marco Lohr 3:0
  • 37
    Nikola Frljuzec 2:0
  • 22
    Enes Yüksel 1:0