Im Duell der 24. Runde der 2. Klasse Thayatal setzte sich UFC Drosendorf daheim klar mit 4:0 gegen SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf durch. Drosendorf hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, ging nach 25 Minuten in Führung und blieb am Drücker, brauchte aber Geduld. Sportchef Tobias Poindl sprach von viel Ballbesitz und einem Schlüssel, der die Partie öffnete: "Mit dem 2:0 wurde es leichter." Danach legten die Hausherren nach und belohnten sich mit einem souveränen Heimsieg.

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Drosendorf übernahm rasch die Kontrolle und hielt den Ball lange in den eigenen Reihen. Tobias Poindl brachte es auf den Punkt: "In Summe war es viel Ballbesitz für uns, mit den ein oder anderen Chancen." Die Führung fiel nach einer schönen Aktion über die Seite: "Durch gute Kombination über die Flügel haben wir das 1:0 erzielt." Kilian Pfeiffer traf in Minute 25 zum verdienten 1:0. Danach blieb die Heimelf am Drücker, ließ aber weitere Möglichkeiten liegen. "Wir taten uns schwer, die Chancen wirklich unterzubringen", sagte Poindl. So ging es mit einer 1:0-Führung in die Pause – der Halbzeitstand lautete 1:0.
Nach dem Seitenwechsel änderte Drosendorf nichts am Plan und suchte das zweite Tor. Der Knackpunkt kam in Minute 71: Matthias Renard stellte auf 2:0 und nahm der Partie die Spannung. "Mit dem 2:0 war es befreiter", so Poindl. Selbst ein möglicher Gegentreffer aus einer Standardsituation hätte die Gastgeber nun nicht mehr aus dem Konzept gebracht, "weil man noch eines im Rücken hat". Nur vier Minuten später erhöhte Tobias Poindl persönlich auf 3:0 (75.) – "mit dem 3:0 war’s dann gegessen", meinte er trocken. Den Schlusspunkt setzte Moritz Kaufmann in der 82. Minute zum 4:0. "Auch in dieser Höhe absolut verdient", fasste Poindl zusammen.
In seiner Nachbetrachtung hob Poindl die klare Spielanlage hervor: "Unsere größte Stärke war heute sicher der Ballbesitz." Gleichzeitig blieb er selbstkritisch: "Die kleine Schwäche liegt in der Chancenverwertung und der Effizienz im letzten Drittel." Zum Gegner fand der Sportliche Leiter respektvolle Worte: "Sigmundsherberg ist eine sehr junge Mannschaft, zuletzt etwas verunsichert. Großen Respekt, dass man mit Reserve und Kampfmannschaft dennoch so auftritt." Auch der Unparteiische bekam Lob: "In Summe eine sehr gute Schiedsrichterleistung, menschlich stark, es kam zu keinen hitzigen Diskussionen." Für die nächsten Wochen steckt der Fokus klar: "Wir müssen in der Chancenverwertung und im Kreieren der Möglichkeiten zielstrebiger werden und in stressigeren Phasen die Ruhe am Ball bewahren." Der Dreier hebt Drosendorf in der Tabelle auf 34 Punkte und Rang zehn; Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf bleibt am Ende des Feldes.