Spielberichte

Peter Obritzberger (Trainer SC Schaubach Pyhra): "Minuten 30 bis 32 waren der Schlüssel"

SG Hohenberg/St.Aegyd
SC Pyhra

In der 2. Klasse Traisental setzte sich der SC Schaubach Pyhra bei der SG Hohenberg/St.Aegyd klar mit 5:0 durch (0:3). Pyhra legte früh vor, legte um die halbe Stunde eiskalt nach und brachte den Auswärtssieg souverän heim. Trainer Peter Obritzberger sprach von einer klaren Linie und hohem Druck – und von einem Moment, der alles entschied: "Die Minuten 30 bis 32 waren der Schlüssel." Nach der Pause hielt seine Elf dem Druck der Gastgeber stand und setzte mit zwei späten Treffern den Schlusspunkt.

Spieler holt zum Eckball aus

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Drückende Anfangsphase, Doppelschlag entscheidet früh

Pyhra bekam das Spiel von Beginn an dorthin, wo es der Gast haben wollte. "Wir waren von Anpfiff an sehr gut auf ihre hohen Bälle eingestellt", erklärte Peter Obritzberger. "Wir haben kontrolliert aufgebaut und den Druck immer weiter erhöht." Belohnt wurde das in Minute 20: Jaroslav Hrdina stellte auf 0:1. Obritzberger schilderte die Szene so: "Der Tormann stand sehr hoch, spielte außerhalb des Sechzehners einen Fehlpass, den Jaroslav aufgenommen und aus gut 25 Metern ins leere Tor geschoben hat." Kurz darauf folgte die Phase, die dem Spiel die Richtung gab. In Minute 30 verwandelte Kapitän Christoph Hagenauer einen Elfmeter zum 0:2 – "klar, keine Proteste", so Obritzberger, nachdem Moritz Bernhard nach einem hohen Ball von Noah Miklin im Strafraum abgeräumt worden war. Nur zwei Minuten später legte Robert Vanis nach Vorarbeit von Hrdina das 0:3 nach (32.). "Diesen Doppelschlag verkraftet kaum eine Mannschaft", sagte der Coach, der weiter "sehr, sehr druckvolle" Minuten seiner Elf bis zur Pause sah.

Hohenberg kommt aus der Pause, Pyhra setzt den Deckel

Nach dem Seitenwechsel kippte das Bild zunächst. "Der Heimverein war wie ausgewechselt – sehr stark in den ersten 20 Minuten", ordnete Obritzberger ein. Seine Mannschaft musste arbeiten, blieb aber stabil. "Bis in die 65., 70. Minute war Hohenberg spielbestimmend, ohne richtige Torchancen herauszuspielen." Die eine große Möglichkeit der Gastgeber vereitelte Pyhras Keeper: "Julian Balzer hat in Minute 65 sehr gut pariert. Sonst wäre es eventuell noch enger geworden." Genau in diese Phase hinein setzte Pyhra den entscheidenden Nadelstich: Robert Vanis traf in der 76. Minute zum 0:4. "Das war der Deckel auf das Spiel", so Obritzberger. In der Schlussphase blieb der Gast abgeklärt und schlug noch einmal zu: Jaroslav Hrdina besorgte in Minute 88 das 0:5 – ein klares Ausrufezeichen am Ende eines souveränen Auftritts.

Basics, Effizienz und Lob für den Unparteiischen

Warum es an diesem Abend so deutlich wurde, erklärte Obritzberger ohne Umschweife: "Es wurden wieder die Basics klar gefunden: Laufarbeit, Wille, Kampfbereitschaft, sich zu quälen – das sind unsere Vorzüge, und das setzen die Burschen perfekt um." Dazu kam der körperliche Vorteil in vielen Duellen: "Schlüssel zum Erfolg war auch unsere körperliche Überlegenheit." Auffällig war zudem die Effizienz: "Wir hatten eine sehr hohe Ausbeute – gefühlt 98 Prozent. Fast jede Chance war ein Tor." Auch für den Rahmen fand der Coach klare Worte: "Es war ein sehr faires Spiel. Der Schiedsrichter hat für ein Zweite-Klasse-Spiel eine perfekte Leistung gebracht – ein gelungener Abend für alle." In der Tabelle steht Pyhra auf Rang zwei (45 Punkte), Hohenberg/St.Aegyd hält Platz neun (23) – zwei Teams mit klarer Momentaufnahme nach einem deutlichen 0:5.

2. Klasse Traisental: Hohenberg/St.Aegyd : SC Pyhra - 0:5 (0:3)

  • 88
    Jaroslav Hrdina 0:5
  • 76
    Robert Vanis 0:4
  • 32
    Robert Vanis 0:3
  • 30
    Christoph Hagenauer 0:2
  • 20
    Jaroslav Hrdina 0:1