In der 2. Klasse Traisental feierte der SV Altlengbach-Laabental gegen den SV INDAT Türnitz einen klaren 5:2-Heimerfolg. Nach einem furiosen Start stand es bereits nach 26 Minuten 5:0 – danach kamen die Gäste noch zu zwei Treffern. Trainer Roland Dancs sprach von einer deutlichen Reaktion auf den Ausrutscher in Annaberg und hob vor allem die Geschlossenheit seiner Mannschaft hervor. Türnitz betrieb nach dem Seitenwechsel Ergebniskosmetik, mehr war gegen die starke erste halbe Stunde der Hausherren nicht drin.

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Altlengbach brauchte praktisch keinen Anlauf. Nach nicht einmal einer Minute eröffnete Vilmos Istvan Szalai das Spiel mit dem 1:0, und dieser frühe Treffer gab den Ton an. Emrullah Yildiz legte in der 8. Minute nach, Markus Figl erhöhte in Minute 17 auf 3:0. Noch vor der halben Stunde sorgten Yildiz (24.) und erneut Szalai (26.) dafür, dass die Anzeigetafel 5:0 zeigte. „Schon nach der ersten Minute war das Tor da. Nach 15 Minuten stand es 3:0, das Spiel war auf unserer Seite“, sagte Coach Roland Dancs. Er verband den Auftritt mit einer klaren Antwort auf die Vorwoche: „Nach dem Ausrutscher in Annaberg hat die Mannschaft eine deutliche Reaktion gezeigt.“ Zur Halbzeit stand die Partie fest in Altlengbachs Händen – 5:0.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich der Rhythmus. Die Gastgeber blieben zwar stabil, doch Türnitz kam besser in die Zweikämpfe und hatte längere Ballbesitzphasen. „Danach war das Spiel ausgeglichener. Wir hatten Phasen, die wir nicht ganz unter Kontrolle hatten“, ordnete Dancs ein. Patrick Mitterer nutzte in der 52. Minute eine Gelegenheit zum 5:1, später stellte Mario Molnar in Minute 88 den 5:2-Endstand her. Der Altlengbach-Trainer wollte trotz der vielen Treffer keinen Einzelnen herausheben: „Ich möchte kein Tor extra rausnehmen. Die Teamarbeit war ausschlaggebend, in der ersten Halbzeit waren wir klar besser.“ Auch den Gegner würdigte er: „Türnitz hat zuletzt einen guten Eindruck gemacht, nach der Pause hatten sie teilweise mehr Ballbesitz und Chancen.“
In der Analyse stellte Dancs nicht das Ergebnis, sondern das Miteinander in den Mittelpunkt. „Wir legen sehr viel Wert auf Teamarbeit. Jeder hat seine Aufgabe erfüllt“, sagte er. Aus dieser Stabilität heraus konnte er nach der Pause auch jungen Spielern Einsatzzeit geben: „Bei uns ist das Konzept klar: Nicht nur die Startelf zählt, wir bauen unsere Jungen sukzessive ein.“ Den Schiedsrichter ließ er unkommentiert im Hintergrund: „Er hat seine Aufgabe gemacht, das war gut.“ Für den Schlussspurt bleibt der Blick nach vorne gerichtet: „Wir wollen noch weiter nach vorne rutschen. Drei Spiele haben wir noch, da können wir Punkte holen. Der Weg ist gut, die Mannschaft zeigt klare Fortschritte.“ Mit dem 5:2 und der starken Anfangsphase hat Altlengbach jedenfalls ein kräftiges Lebenszeichen gesendet.